Verhandlungen für Caritas-Kollektivvertrag gehen in die nächste Runde
Caritas-Chefverhandler Reischl: "Forderungen der Gewerkschaft unmöglich finanzierbar"/ verbesserte Anrechnung der Elternkarenz bereits fix
Wien (OTS) - Die Verhandlungen für den Caritas-Kollektivvertrag
gehen im Februar in die nächste Runde. "Die von der Gewerkschaft
geforderten Gehaltserhöhungen von 4,2 Prozent können wir unmöglich
erfüllen", so der Vorsitzende des Caritas-Kollektivvertragsvereins,
Gerhard Reischl. Die - auch angesichts der Kürzungen der
öffentlichen Gelder - knappen Mittel würden einen solchen Abschluss
einfach nicht erlauben: "Das wäre verantwortungslos gegenüber
Mitarbeitern wie Klienten", so Reischl. Der Caritas-KV gilt für alle
Caritas-Organisationen ausser jenen in den Diözesen Innsbruck und
Feldkirch.
Verständigt haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter
bereits auf eine verbesserte Anrechnung der Elternkarenz und eine
Extraerhöhung für Fachsozialbetreuer. Um die Verhandlungen nicht auf
dem Rücken der Beschäftigten auszutragen haben die
Caritas-Dienstgeber beschlossen, den Caritas-Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ab 1. Februar bis zu einer Einigung über die
KV-Erhöhungen überbrückungsmäßig jene drei Prozent auszuzahlen, die
sie den Arbeitsnehmervertretern heute angeboten haben.
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