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OTS0205   12. Jan. 2012, 16:03

GÖD- Finanzgewerkschaft: Kein Aufnahmestopp für die Finanzverwaltung!

Steueraufkommen und Kundenfreundlichkeit sind massiv gefährdet


Der Vorsitzende der Finanzgewerkschaft in der GÖD,
Herbert Bayer, ist empört darüber, dass die Spitze der
Bundesregierung einen generellen Aufnahmestopp in weiten Bereichen
des Bundesdienstes ernsthaft in Erwägung zieht.

Im Finanzressort hat trotz steigender Komplexität der
Aufgabenstellung ein drastischer Personalabbau, der zu einer immer
stärkeren Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen geführt hat,
stattgefunden.

"Die Zahl der Bediensteten ist seit 1995 von über 18.000 auf
aktuell weit unter 11.000 gesunken. In wirtschaftlich schwierigen
Zeiten ist die Anfälligkeit zu Steuer- und Sozialbetrug besonders
ausgeprägt, was für das Finanzressort zusätzlichen Handlungs- und
somit Personalbedarf ergibt" so Bayer.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beträgt 47 Jahre. Ein Aufnahmestopp würde die Überalterung in der
Finanzverwaltung wesentlich beschleunigen. Die geplanten
Personalreduktionen würden einerseits gewaltige Budgetausfälle sowie
eine Verschlechterung der Bürgerbetreuung als mögliche Konsequenz
nach sich ziehen.

"Die Finanzgewerkschaft fordert daher nicht nur vom Aufnahmestopp
abzugehen, sondern die durch Pensionierung freiwerdenden Planstellen
ab sofort im Verhältnis "eins zu eins" nachzubesetzen" meint Bayer
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0205 2012-01-12 16:03 121603 Jän 12 NOB0001 0196



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Rückfragehinweis: Herbert Bayer,
Vorsitzender der GÖD- Finanzgewerkschaft -
Tel.: 0664/8403421 bzw.
Eveline Ostermann,
stv. Vorsitzende der GÖD- Finanzgewerkschaft -
Tel.: 0664/8192645

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