- 12.01.2012, 13:46:12
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Karlheinz Töchterle: Mehr Mittel und verbesserte Rahmenbedingungen für Hochschulen
Wissenschaftsminister skizziert im Wissenschaftsausschuss Eckpunkte des Hochschulplans - zusätzliche Mittel für Hochschulen - Abkommen mit Russland unterzeichnet
Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle hat im heutigen Wissenschaftsausschuss die vorliegenden
Eckpunkte des Hochschulplans sowie die den Hochschulen zusätzlich
bereit gestellten Budgetmittel skizziert. Weiters ging der Minister
auf das mit Russland unterzeichnete Abkommen zur
wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit ein, mit dem die
bilateralen Forschungskooperationen weiter ausgebaut und vertieft
werden sollen.
"Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen können wir den
Hochschulen beträchtlich mehr Mittel zur Verfügung stellen", so der
Minister. 750 Millionen Euro gibt es an zusätzlichen Mitteln, die
Offensivmittel in Höhe von 240 Millionen Euro konnten gesichert
werden.
Die zusätzlichen Mittel für die Hochschulen im Überblick:
- Das Globalbudget der Universitäten wird um 300 Millionen Euro
aufgestockt (im Zeitraum 2013 - 2015 sind das jährlich 100 Millionen
Euro).
- Über den Hochschulplan-Strukturfonds fließen zur Umsetzung der
Maßnahmen aus dem Hochschulplan 450 Millionen Euro (im Zeitraum 2013
- 2015).
Zusätzlich zu diesen 750 Millionen Euro kommen den Hochschulen die
schon in Loipersdorf beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 240
Millionen Euro (jährlich 80 Millionen Euro) zugute.
Der Ausbau des Fachhochschul-Bereichs soll umgesetzt werden: Ab dem
kommenden Wintersemester werden jährlich rund 500 neue Studienplätze
finanziert. Somit stehen im Vollausbau rund 4.000 zusätzliche
Studienplätze zur Verfügung. Dafür werden allein in den ersten drei
Jahren der Ausbaustufen mehr als 40 Millionen Euro aufgewendet.
Weiters werden mit der Umsetzung des Österreichischen Hochschulplans
verbesserte Rahmenbedingungen für den Hochschulraum geschaffen. In
den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit den Hochschulpartnern
intensiv am Hochschulplan gearbeitet, nun findet der
Abstimmungsprozess mit dem Koalitionspartner statt. Die Arbeiten am
Hochschulplan erfolg(t)en in den vier Teilprojekten
Koordinationsmaßnahmen, Bauleitplan,
Forschungsinfrastruktur/Internationales und kapazitätsorientierte
studierendenbezogene Universitätsfinanzierung
(Studienplatzfinanzierung). Ziel ist es, den österreichischen
Hochschulraum weiterzuentwickeln, die internationale
Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und höchste Qualität in Lehre und
Forschung sicherzustellen.
Abschließend ging der Minister auf das Abkommen zur
wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Österreich und
Russland ein, das im Mai 2011 in Moskau im Rahmen eines offiziellen
Besuches von Bundespräsident Heinz Fischer unterzeichnet wurde. Ziel
des Abkommens ist die Intensivierung der wissenschaftlich-technischen
Zusammenarbeit, primär durch die Finanzierung von Mobilitätskosten im
Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte. "Von diesem Abkommen und der
verstärkten Kooperation profitieren Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler beider Länder", ist Töchterle überzeugt.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at
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