OTS0112   12. Jan. 2012, 11:47

Greenpeace: Friedliche Besetzung von Polizei aufgelöst

Studie zu erhöhter Krebsrate im Umfeld von AKW erhöht Druck für Atomstrom-Importverbot


Dreißig Greenpeace-AktivistInnen haben heute Früh das
Foyer des Umwelt- und Wirtschaftsministeriums am Stubenring in ein
Anti-Atom-Ministerium umgewandelt und wollten dieses bis zum
Anti-Atomgipfel am kommenden Montag aufrecht erhalten. Nach zwei
Stunden wurde die friedliche Besetzung durch die Polizei aufgelöst.
Die UmweltschützerInnen wollten mit der Gründung des
Anti-Atom-Ministeriums ein gesetzliches Aus für Atom-Stromimporte
erreichen.

Am Montag findet der Anti-Atomgipfel mit Bundesregierung,
Energiewirtschaft und den Umweltorganisationen Greenpeace und GLOBAL
2000 statt. "Angesichts der schockierenden Ergebnisse einer aktuellen
französischen Studie, wonach die Rate der Leukämie-Erkrankungen bei
Kindern unter 15 Jahren, die im unmittelbaren Umfeld von
Atomkraftwerken aufwachsen, doppelt so hoch ist, ist entschlossenes
politisches Handeln das Gebot der Stunde. Beim Anti-Atomgipfel muss
die Bundesregierung ein gesetzliches Aus für Atomstrom-Importe
beschließen. Die österreichische Regierung muss alle Möglichkeiten
ausschöpfen, um so viele AKW wie möglich zu verhindern", so Niklas
Schinerl, Anti-Atomsprecher von Greenpeace.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0112 2012-01-12 11:47 121147 Jän 12 GRP0002 0178



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Rückfragehinweis: Greenpeace CEE
Niklas Schinerl,
Anti-Atomsprecher Greenpeace,
0664 6126704
Melanie Beran,
Pressesprecherin Greenpeace,
0664 6126718
melanie.beran@greenpeace.at
www.greenpeace.at

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