Schiefergas im Weinviertel: Berlakovich muss standhaft bleiben
Petrovic: Umweltminister soll bei Nein zu Bohrungen bleiben
St. Pölten (OTS) - Die Grüne Klubobfrau der Grünen
Niederösterreich, Madeleine Petrovic, zeigt sich erfreut darüber,
dass VP-Umweltminister Berlakovich den geplanten Bohrungen nach
Schiefergas im Weinviertel durch die OMV eine Abfuhr erteilt. "Dieses
Mal muss Berlakovich standhaft bleiben und darf sich von
VP-Parteikollegen, die die wirtschaftlichen Interessen der OMV
teilen, nicht umstimmen lassen", fordert die Grüne.
Für Petrovic ist klar: "Umwelt und die Lebensqualität für die
Menschen der Region gehen vor. Profitgier darf kein Argument dafür
sein, bedenkliche Methoden zur Förderung von Schiefergas einzusetzen,
die Umwelt, Mensch und Tier gefährden", so die Grüne Klubobfrau.
Abschließend warnt Petrovic davor, den Aussagen des
VP-Wirtschaftsministers Mitterlehner Glauben zu schenken: "Fördert
die OMV Schiefergas ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gas zur
österreichischen Energieversorgung genutzt wird. Ein international
großer Konzern wie die OMV will Gewinne erzielen - vor allem dann,
wenn Millionen für die Gasgewinnung investiert werden. Das
Schiefergas wird es also für niemanden gratis geben. Am meisten
bezahlen wird dafür das Weinviertel", so Petrovic.
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