• 11.01.2012, 10:02:30
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Töchterle: VÖZ-Förderpreis ist Beitrag zur Qualitätssteigerung der Medienwissenschaften

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat gestern, 10. Jänner 2012, bereits zum zweiten Mal den Förderpreis Medienforschung verliehen.

Wien (OTS) - Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle überreichte
den Preis an drei Medienwissenschaftler im Audienzsaal des
Wissenschaftsministeriums: "Die Preisträger des Förderpreises
Medienforschung unterstreichen mit ihren Arbeiten die hohe Qualität
an unseren Universitäten und Fachhochschulen eindrucksvoll", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle, der den
Ehrenschutz für den Preis übernommen hat. Neben dem Wert der
wissenschaftlichen Leistung verweist der Minister weiters darauf,
dass die Arbeiten auch praxisorientierte Erkenntnisse für die
österreichische Medienwirtschaft bieten. Dem Verband Österreichischer
Zeitungen spricht Karlheinz Töchterle seinen Dank für diese
Initiative aus, die auch zu einer Qualitätssteigerung der heimischen
Medienwissenschaften beiträgt.

Harald Knabl, Geschäftsführer des Niederösterreichischen
Pressehauses, Vizepräsident des VÖZ und Vorsitzender des VÖZ-Board
Lesermarkt, verwies auf die hohen Qualitätsansprüche der Leserschaft:
" Nur wenn Kauf-Zeitungen und -Magazine beständig ihre hohen
Qualitätskriterien erfüllen und sich vom Mittelmaß abgrenzen, werden
Leserinnen und Leser weiterhin bereitsein, für unsere Produkte zu
bezahlen. Diesen Anforderungen können wir Blattmacher nur gerecht
werden, wenn die besten Köpfe in unseren Medienhäusern tätig sind:
Junge Menschen, die über den Tellerrand blicken und Zusammenhänge
erkennen können, so wie die heutigen Preisträger."

Der Förderpreis Medienforschung wurde in drei Kategorien vergeben.
Die Kategorie Master- und Diplomarbeiten konnte Standard-Journalist
Lukas Sustala mit der Arbeit "Medienmärkte und der Long Tail: Die
Wirkung des Internets auf Nischenmärkte und Medienwettbewerb" für
sich entscheiden. Die Arbeit hat er an der Fachhochschule Wien
geschrieben. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Matthias Karmasin,
Vorsitzender der Vergabe-Jury, erklärte: "Diese Arbeit greift mit dem
Long Tail ein hochaktuelles, medienwirtschaftlich relevantes Thema
auf und überzeugt durch einen innovativen Ansatz."

Mit dem Förderpreis für Dissertationen wurde Karin Zauner
ausgezeichnet. Der VÖZ vergibt dafür 4.000 Euro. Zauners Doktorarbeit
"Zuwanderung - Herausforderung für Österreichs Medien" hat sie an der
Universität Wien verfasst und erscheint im Holzhausen Verlag in
Buchform. Zauner arbeitet beim Presse- und Informationsdienst der
Stadt Wien. "Immigration ist eines der bestimmenden Themen unserer
Zeit. Es ist unumgänglich, dass sich Medienunternehmer mit dieser
Zielgruppe in Zukunft noch näher befassen", unterstrich Karmasin die
Motive der Jury. Einen Sonderpreis in der Höhe von 1.000 Euro erhielt
Nicole Friesenbichler für ihre Arbeit "Ganzheitliches
Qualitätsmanagement für Printverlage", die sie an der Fachhochschule
St. Pölten geschrieben hat.

Der VÖZ-Förderpreis Medienforschung wird seit 2010 verliehen und
soll die praxisbezogene Professionalisierung an den Universitäten und
Fachhochschulen fördern. Bewertet werden Arbeiten, die sich mit
aktuellen und wichtigen Fragestellungen des österreichischen
Medienmarktes befassen und relevante Impulse für Medienunternehmen
verlegerischer Herkunft liefern. Der VÖZ hat den Preis auch für 2012
ausgeschrieben. Einreichschluss ist der 31. Juli 2012. Unterlagen für
2012: http://www.voez.at/b1127m222

Rückfragehinweis:
VÖZ - Verband Österreichischer Zeitungen
Mag. Andreas Csar
Tel.: +43 1 533 79 79 - 419
Email: [email protected]
www.voez.at

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