20 Jahre "Resonanzen": Ö1 überträgt zwei Konzerte live
Wien (OTS) - "In Wien" lautet das Motto der Jubiläumsausgabe
"Resonanzen 2012", die von 14. bis 22. Jänner im Wiener Konzerthaus
stattfinden - nähere Informationen unter http://www.konzerthaus.at.
Österreich 1 sendet zehn Konzerte der "Resonanzen" - das Auftakt- und
Schlusskonzert werden live übertragen.
Zum 20. Jubiläum des Festivals wird das Publikum im Konzerthaus
auf bekannte Gesichter treffen: Weggefährten wie Jordi Savall, Fabio
Biondi, Pedro Memelsdorff, Antonio Florio oder Rinaldo Alessandrini
mit ihren Ensembles. Sie alle kommen zusammen, um einer Stadt zu
huldigen, die zumindest seit Mozart als die Metropole der Musik
schlechthin kolportiert wird: Wien. Dass Wien bereits in Renaissance
und Barock eine Musikhauptstadt war, soll das heurige Festival der
Alten Musik zeigen.
Zum Auftakt überträgt Ö1 am 14. Jänner live ab 19.00 Uhr das
musikalische Drama "L'oracolo in Messenia" von Antonio Vivaldi. Das
Ensemble "Europa Galante" musiziert unter Fabio Biondi mit Vivica
Genaux, Magnus Staveland, Ann Hallenberg, u.a.
Fünf Mitschnitte der "Resonanzen 2012" sendet Ö1 in der Reihe
"Konzert am Vormittag" (jeweils um 10.05 Uhr): Zu Gesang und Tanz ins
Josephinische Wien lädt das junge österreichische Ensemble
"Schikaneders Jugend" am 19. Jänner. Am 9. Februar entführt Michael
Posch mit seinem Ensemble "Unicorn" in das mittelalterliche Wien und
lässt mit Werken von Neidhart von Reuental bis Oswald von Wolkenstein
ein frühes Kapitel abendländischer Musikgeschichte lebendig werden.
Solist ist der Tenor Hermann Oswald. Auf "Amüsante Zwischenfälle"
trifft man am 16. Februar: Antonio Florio und sein Ensemble "I
Turchini di Antonio Florio" interpretieren mit "Dorimena e Tuberone"
eine amüsante Mini-Oper von Francesco Barolomeo Conti sowie
Ballettmusik von Nicola Matteis. Am 1. März sind unter dem Titel "Im
Namen der Muse" Schätze aus dem Musikarchiv des Wiener
Minoritenkonvents zu hören: Hiro Kurosaki und Wolfgang Glüxam
präsentieren u.a. Werke von Johann Heinrich Schmelzer und Antonio
Bertali. Am 5. April steht eine Wiederentdeckung auf dem Programm:
Rinaldo Alessandrini und das "Concerto Italiano" musizieren zwei
große sakrale Werke von Antonio Maria Bononcini, der mit seiner
Kirchenmusik zum Glanz des katholischen Kaiserhofes beigetragen hat.
Mit dem Konzert "Ein musikalisches Europa" werden Jordi Savall -
der von Anbeginn das Festival begleitet - und sein Ensemble "Le
Concert des Nations" das heurige Festival abschließen: Ö1 überträgt
live am 22. Jänner ab 19.30 Uhr mit Werken von Jean-Baptist Lully,
Heinrich Ignaz Franz Biber, Luigi Boccherini u.a.
"Habsburgs Sammelleidenschaft" wird am 31. Jänner um 19.30 Uhr
thematisiert: Das Ensemble "Capilla Flamenca" unter der Leitung von
Dirk Snellings interpretiert die Missa "Dicit Dominus" des
franco-flämischen Komponisten Matthaeus Pipelare sowie Werke von
Antoine Brumel, Marc Antonio Cavazzoni u.a. Am 28. Februar ab 19.30
Uhr steht die Ö1-Ausstrahlung im Zeichen von "Tradition und
Erfindergeist". Das Ensemble "Mala Punica" wird unter Pedro
Memelsdorff Werke von Johannes Ciconia sowie früheste Cembalo-Musik
aus den Codices Faenza, Perugia u.a. darbieten. Unter dem Titel "Eine
kleine Nachtmusik" ist die Sopranistin Roberta Invernizzi gemeinsam
mit Craig Marchitelli an der Laute, Francesco Moi am Cembalo und
Marco Testori am Violoncello mit Kantaten und Instrumentalmusik von
Antonio Cesti, Francesco Bartolomeo Conti, Antonia Caldara u.a. am 6.
März ab 19.30 Uhr zu hören.
Mehr Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar
unter http://oe1.orf.at.(hb)
Barbara Hufnagl
Tel.: (01) 501 01/18175
barbara.hufnagl@orf.at
http://oe1.ORF.at














