- 10.01.2012, 13:05:33
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Die Kelag investiert weiter in die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie
Klagenfurt (OTS) - "Mit unserer eigenen Stromerzeugung können wir
den gesamten Bedarf unserer Kunden in den Bereichen Haushalte,
Gewerbe und Landwirtschaft aus erneuerbarer Energie decken. Dies
weisen wir auch in den Rechnungen und gegenüber der Behörde aus",
betont Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger.
"Es ist verwunderlich, dass Umweltorganisationen unser Unternehmen
an den Pranger stellen: wir erzeugen Strom ausschließlich aus
erneuerbarer Energie - vorwiegend Wasserkraft - und investieren jedes
Jahr massiv in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger. Wir
arbeiten konsequent an unserem Ziel, in Zukunft den gesamten
Strombedarf aller unserer Kunden aus erneuerbarer Energie zu decken.
Allein heuer investieren wir rund 105 Millionen Euro in den Ausbau
und in die Instandhaltung unserer Erzeugungskapazitäten aus
erneuerbarer Energie", sagt Egger." Diese Strategie hält Egger für
langfristig zielführender als den Kauf von Zertifikaten, der an der
Struktur der Stromerzeugung in Europa substanziell nichts ändert.
Der Kauf von beispielsweise norwegischen Wasserkraftzertifikaten
verbessert zwar die Energieaufbringungsbilanz der Käufer, allerdings
nur auf dem Papier. Gleichzeitig verschlechtert er die
Energieaufbringungsbilanz der Verkäufer. Durch den Verkauf von
Zertifikaten weist Norwegen nur noch weniger als 25 % Wasserkraft
aus, obwohl es physikalisch rund 95 % Strom aus Wasserkraft erzeugt.
Der Verkauf von Zertifikaten spült aber mehr als 100 Millionen Euro
pro Jahr in die Kassen der norwegischen Energieunternehmen!
Hermann Egger: "Wir halten nichts davon, viel Geld für Zertifikate
auszugeben. Wir investieren lieber in den Ausbau unserer
Erzeugungskapazitäten, vorzugsweise im eigenen Land. So verbessern
wir unsere eigene und damit auch die europäische Aufbringungsstruktur
nachhaltig. Ist es kurzsichtiger Populismus der österreichische
Umweltorganisationen dazu bringt, den europäischen Zertifikatehandel
zu befürworten, der lediglich Greenwashing bedeutet und keine
substanziellen Fortschritte zur nachhaltigen Energiewende liefert?"
Von der Politik erwartet sich die Kelag die geeigneten
Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erzeugungs- und auch
Netzkapazitäten damit es tatsächlich gelingt, den gesamten
Strombedarf der Kunden aus erneuerbarer Energie zu decken.
"Lippenbekenntnisse für die verstärkte Nutzung erneuerbarer
Energieträger und für den Ausbau der Netzinfrastruktur werden nicht
reichen", betont Egger.
Klimaschutz und Energieeffizienz
Mit ihren Pumpspeicherkraftwerken erfüllt die Kelag einen immer
wichtigeren Beitrag zum sinnvollen und nachhaltigen Einsatz von
erneuerbarer Energie in Europa. Die Kraftwerke der Kelag sind "grüne
Batterien", die regenerative Überschussenergie ökologisch speichern.
Genauso wichtig ist es aber auch, die Energieeffizienz in den Anlagen
der Kunden zu verbessern, um deren Energiedarf zu senken", erläutert
Egger. "Rund 20 Fachkräfte der Kelag arbeiten in diesem Bereich, hier
unternehmen wir sehr große Anstrengungen. Unsere Aktivitäten bringen
der Umwelt und der Wirtschaft mehr als die nicht nachvollziehbaren
Behauptungen von Umweltorganisationen!"
Rückfragehinweis:
Josef Stocker, Leiter Unternehmenskommunikation
KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Arnulfplatz 2, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 525-1285, Mobil: 0676 87801285
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