• 10.01.2012, 10:05:06
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Berlakovich: 19 neue Klima- und Energiemodellregionen werden Vorreiter auf dem Weg in die Energieautarkie

Im Jahr 2012 stehen 1,6 Mio. Euro für Modellregionen zur Verfügung

Wien (OTS) - 9 Projekte aus der Steiermark, 6 aus
Niederösterreich, 2 aus Vorarlberg und je ein Projekt aus Tirol und
Wien haben mit innovativen und mutigen Konzepten einen weiteren
Schritt in eine energieautarke Zukunft geschafft und sind in den
Kreis der Klima- und Energiemodellregionen aufgenommen. Damit leben
bereits 2 Mio. Menschen in 884 Gemeinden in einer der insgesamt 85
Modellregionen. Umweltminister Niki Berlakovich setzt gezielte
Maßnahmen, damit die Regionen die Chancen, die aus der Umstellung
ihres Energiesystems entstehen, in Erfolge umwandeln können: "Mit
innovativen Projekten schaffen und sichern die Klima- und
Energiemodellregionen vor Ort wichtige green jobs, Einkommen und
regionale Wertschöpfung und tragen so zu mehr Lebensqualität bei. Die
Gemeinden sind Motoren für die Trendwende im Energiesektor und ich
unterstütze sie dabei. Um unser Ziel, die Energieautarkie
Österreichs, zu erreichen, setzen wir auf Triple-E: Erneuerbare
Energien, Energieeffizienz und Energiesparen." (*****)

Von Wien bis Vorarlberg - innovative Konzepte für mehr
Energieselbstversorgung

Seit 2009 initiiert und unterstützt das Lebensministerium
gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds den Aufbau von Klima- und
Energiemodellregionen. Zu den bisher 66 Modellregionen sind nun 19
weitere hinzugekommen: EnergieGemeinde Trins (T), Land um Laa,
Wachau-Dunkelsteinerwald, Waldviertler Hochland, Stadtgemeinde Krems,
Marktgemeinde Vösendorf, Region Elsbeere Wienerwald (alle NÖ),
Steirisches Wechselland, Innovationsraum Unteres Mürztal,
Tourismusregion Formbacherland, Salzkammergut Ausseerland, Naturpark
Steirische Eisenwurzen, Erholungsregion Joglland, Ökoregion
Lamingtal, Ökoenergiebezirk Fürstenfeld, Region Pölstal (alle Stmk),
Energieregion Leiblachtal, Energieregion Blumenegg (alle V) und die
Region Wienerwald (W). Sie erhalten bis zu 100.000 Euro Unterstützung
für Projekte, die rasch und effizient umgesetzt werden können.
Zusätzlich bekommen die Klima- und Energiemodellregionen mit der/dem
Modellregionsmanager/in eine/n Expert/in zur Seite gestellt, die/der
mit den Gemeinden die optimale Kombination von erneuerbarer Energie
aus Wind-, Wasser-, Sonnenenergie und Biomasse, in Verbindung mit
Energieeffizienz und Energiesparen erarbeitet. Ein wesentlicher
Aspekt ist hierbei auch die Initiierung eines breiten
Bewusstseinsbildungsprozesses: "Die stetig wachsende Zahl der Klima-
und Energiemodellregionen zeigt, dass ein Umdenken stattfindet. Nun
sind es wieder 19 Regionen mehr, die beweisen: Unser Ziel der
Energieautarkie ist nicht Theorie, sondern gelebte Praxis. Mit
Investitionen in erneuerbare Energien und in den Klimaschutz können
gerade Regionen für Aufschwung und Wachstum sorgen", so Berlakovich
abschließend.

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6823, 6963

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