• 09.01.2012, 14:33:17
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Schulden führen zum Bankrott, nicht die Schuldenbremse!

WKS-Präsident Schmalz widerspricht Aussagen des AK-Präsidenten: Noch mehr Schulden sind weder sozial noch wachstumsfördernd

Salzburg (OTS) - "AK-Präsident Pichler betreibt
Realitätsverweigerung, wenn er die geplante Schuldenbremse als
politischen Bankrott bezeichnet. Wie wir gerade live in Europa
erleben können, droht vielmehr der wirkliche Bankrott ganzer
Volkswirtschaften, weil Schuldenlasten übergroß werden und die
Politik mit dem Schuldenmachen weitermacht wie bisher. Eine
Schuldenbremse ist auch hierzulande so lange unverzichtbar, bis der
österreichische Staat saniert ist und die Politik gelernt hat,
effizient mit den Mitteln umzugehen", erklärt WKS-Präsident Julius
Schmalz in einer Reaktion auf die heutigen Äußerungen des Salzburger
AK-Präsidenten Siegfried Pichler.
Pichler versteige sich vollends, wenn er die Schuldenbremse als
Wohlstands- und Wachstumsbremse bezeichnet. Dies würde im
Umkehrschluss bedeuten, dass noch mehr Schulden mehr Wohlstand
erzeugen, ein Weg, der sich angesichts der Entwicklungen in
Griechenland und anderen europäischen Ländern - Ratingagenturen hin
oder her - wohl endgültig diskreditiert habe, meint Schmalz: "Wie
steigende Zinszahlungen wegen stetig steigender Schulden
zukunftssichernd sein sollen oder gar sozial gerecht, können wohl nur
mehr die Vertreter der Arbeiterkammer erklären." Auch hat eine
Schuldenbremse sehr wohl mit Gerechtigkeit zu tun, was Pichler in
Abrede stellt: Sie entlastet spätere Generationen, die jetzt
ungefragt enorme Schuldenlasten übernehmen müssen, und effizientere
Staatsfinanzen schaffen Spielraum für wirkliche Zukunftsinvestition
wie Bildung und Forschung.
Einmal mehr tritt Schmalz auch dem "Gerechtigkeits-Lamento" der AK
entgegen: "Auch die Betriebe der Realwirtschaft bezahlen für die
Krise und haben 2011 mehr Steuern und Abgaben denn je bezahlt und im
Übrigen mehr Arbeitsplätze denn je geschaffen. Die AK konstruiert
permanent eine Schuld der Wirtschaft, um ihre abstrusen
Belastungsideen und ihre Reformverweigerung zu begründen. Das haben
sich die vielen tüchtig arbeitenden Betriebe nicht verdient, ständig
für alles und jedes bezichtigt und verunglimpft zu werden!"

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Salzburg, Presseabteilung
Tel.: 0662/8888 DW 345
mailto:[email protected]

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