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OTS0068   9. Jan. 2012, 11:48

Rotkreuz-Hilfe in Haiti: Neue Häuser, neue Brunnen und Gesundheitsprojekte

Am 12. Jänner jährt sich das Erbeben in Haiti zum zweiten Mal


Zwei Jahre nach dem Erdbeben in
Haiti liegt der Schwerpunkt der Hilfe des Österreichischen Roten
Kreuzes auf der langfristigen Entwicklung. Teil des Programms rund um
die besonders stark betroffene Stadt Leogane sind die Errichtung von
3.000 Häusern und der Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur
(Schulen, Gemeindezentren). Zusätzlich werden Brunnen gebaut und die
Siedlungen mit sanitären Anlagen ausgestattet. 3.000 Familien werden
dadurch beim Wiederaufbau unterstützt. "Besonders wichtig ist uns die
Katastrophenvorbeugung", berichtet Rotkreuz-Mitarbeiterin Martha
Wirtenberger aus Haiti. "Wir erstellen Risikoanalysen, führen
Trainings durch und halten Hygieneschulungen zur Seuchenprävention
und Gesundheitsverbesserung ab."

Das Wiederaufbauprogramm in Haiti wird in enger Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Roten Kreuz abgewickelt.

"Viel konnten wir bereits erreichen - viel ist aber auch noch zu
tun", fasst Martha Wirtenberger die Situation in Haiti zusammen.
"Haiti war bereits vor dem Erdbeben ein extrem armes Land, das immer
wieder von Naturkatastrophen heimgesucht wurde. Wir wollen dort
nachhaltig helfen und haben daher ein langfristiges Programm
erstellt, das wir bis zum Frühjahr 2013 abschließen werden."

Martha Wirtenberger steht in Haiti für Interviews zur Verfügung.

weitere Informationen unter: www.roteskreuz.at/haiti

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0068 2012-01-09 11:48 091148 Jän 12 ORK0001 0224



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Österreichisches Rotes Kreuz,
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Tel.: +43 1 589 00-151,
Mobil: +43 664 823 48 02,
thomas.marecek@roteskreuz.at,
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