• 09.01.2012, 10:44:51
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SP-Horner: ÖVP-Pensionspläne doppelbödig und unsachlich

Kaum Platz für 60- bis 65Jährige in Industrie und Wirtschaft

Linz (OTS) - Die ÖVP-Kürzungsvorschläge zur Pensionsreform, die
auf eine kräftige Anhebung des Pensionsantrittsalters drängen,
kritisiert Oberösterreichs SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Horner
als doppelbödig und unsachlich.
"Das Beispiel der Voestalpine Stahl GmbH in Linz zeigt deutlich, dass
Industrie und Wirtschaft zwar lautstark und gebetsmühlenartig eine
rasche Anhebung des Antrittsalters fordern, selbst aber überhaupt
nichts unternehmen, um 60- bis 65jährige im Betrieb zu halten. So
liegt der Anteil der 61- bis 65jährigen bei der Voestalpine in Linz
bei minimalen 0,41 Prozent!", zeigt Horner auf.
Damit sei erwiesen, dass es zur Verbesserung der Staatsfinanzen wenig
bringe, das Pensionssystem einerseits durch eine Anhebung des
faktischen Antrittsalters zu entlasten, wenn andererseits die Kosten
im Bereich der Arbeitslosenversicherung enorm steigen, weil ältere
Menschen zwischen 60 und 65 von Industrie und Wirtschaft keine Arbeit
bekommen.
"Es braucht einen Beschäftigungspakt!"
"Darauf muss die Regierung bei allen Änderungsplänen achten und die
ständigen Kürzungsideen der ÖVP zu Lasten der ArbeitnehmerInnen in
diesem Sinn bewerten", so Horner, der die Bundesregierung erneut
auffordert, von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung einen
Beschäftigungspakt für die 60- bis 65jährigen zu verlangen.

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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