OTS0030   6. Jan. 2012, 12:42

LH Dörfler: Freude über Startschuss zum Semmeringbasistunnel

Dank an LH Pröll für Unterstützung des Zukunftsprojektes der Baltisch-Adriatischen Achse


Große Freude herrscht bei Kärntens
Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach Bekanntwerden, dass der
Startschuss für den Semmeringbasistunnel bereits in den nächsten
Monaten fallen wird. "Der Semmeringtunnel ist genauso wie der
Koralmtunnel das transporttechnische Herzstück der
Nord-Süd-Verbindung in Österreich und gleichzeitig durch die
Baltisch-Adriatische Achse Teil der der prioritären
Schienenverbindungen der EU", fasst Landeshauptmann Gerhard Dörfler
zusammen. Grünes Licht für den Semmeringtunnel bedeute für ihn, dass
es ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Umsetzung dieser
europäischen Bahnverbindung gebe.

"Mit der Bekanntgabe des Spatenstichs ist nun klar, dass nach den
positiven Aussagen von Bundeskanzler Werner Faymann,
Infrastrukturministerin Doris Bures und ÖBB-Chef Christian Kern
tatsächlich alle Weichen auf ein Ja zur Umsetzung des
Semmeringbasistunnels gestellt sind. Damit ist auch die
Baltisch-Adriatische Achse endgültig auf Schiene", freut sich
Dörfler. Er dankt seinem Amtskollegen Erwin Pröll für sein
nunmehriges Engagement pro Tunnel. Für Süd- und Ostösterreich können
sich durch die Baltisch-Adriatische Achse mit den Herzstücken Koralm-
und Semmeringtunnel neue Wirtschaftsräume mit viel Zukunftspotential
entwickeln.

Dass Koralm- und Semmeringbasistunnel Teil der
Baltisch-Adriatischen Achse sind, gründet auf langjährigen Bemühungen
seitens des Landes Kärnten. Bereits 2004 wurden bei einem
Infrastrukturgipfel in Villach der Linienverlauf sowie der Name der
Baltisch-Adriatischen Achse definiert. "Wir können die
Baltisch-Adriatische Achse mit dem Koralm- wie auch dem
Semmeringbasistunnel als echten Kärntner Erfolg bezeichnen. Denn die
Idee des Korridors wurde in Kärnten geboren", so Dörfler. Ihm ist es
auch gelungen, mittlerweile alle Regionen und Staaten entlang dieser
priortiären Verkehrsachse für dieses europäische Projekt zu gewinnen.
"Hinter der Baltisch-Adriatischen Achse mit einem Einzugsgebiet von
über 60 Millionen Einwohnern stehen alle angrenzenden Länder und
Staaten. Diese neue Verkehrsverbindung wird die
Wirtschaftsverbindungen in diesen Regionen massiv zum Positiven
verändern. Mit dem Korridor entsteht eine neue Qualität auf dem
Transportsektor. Zugleich werden alleine durch den Bau der Koralmbahn
pro investierter Milliarde Euro 17.000 Arbeitsplätze entstehen bzw.
gesichert", erklärt Dörfler die enormen Vorteile des gemeinsamen
Projekts.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0030 2012-01-06 12:42 061242 Jän 12 NKL0001 0342



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