Umfrage: Viele Mitarbeiter des Innenministeriums engagieren sich ehrenamtlich

Etwa jeder achte Bedienstete des Innenministeriums ist in seiner Freizeit ehrenamtlich tätig. Das ergab eine Mitarbeiter-Umfrage des Innenressorts.

Wien (OTS) - Rund 3.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
engagieren sich ehrenamtlich
Das Bundesministerium für Inneres (BM.I) erhob anlässlich des "Europäischen Jahres der Freiwilligen 2011" die Zahl der BM.I-Bediensteten, die sich ehrenamtlich betätigen. Etwa 4.400 Bedienstete (13 %) nahmen an der Umfrage teil; 90 Prozent der Befragten gaben an, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie sind im Durchschnitt in zwei Vereinen oder Freiwilligenorganisationen Mitglied. Etwa 18 Prozent investieren mehr als zehn Stunden pro Woche in ihre freiwillige Tätigkeit, 36 Prozent fünf bis zehn Stunden und 47 Prozent bis zu fünf Stunden. Etwa die Hälfte der befragten BMI-Bediensteten engagiert sich ehrenamtlich im Katastrophenhilfs-und Rettungsdienst sowie im Sport; etwa ein Drittel in den Bereichen Kunst, Kultur und Unterhaltung; ein Fünftel engagiert sich politisch oder in Interessensvertretungen.

Hohes Engagement für das Rote Kreuz
Einen besonderen Stellenwert hat die freiwillige Tätigkeit bei Rettungsorganisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK). Unter den Freiwilligen des ÖRK befinden sich viele Angehörige des Innenressorts. Sie stellen einen großen Teil ihrer Freizeit dieser Rettungsgesellschaft zur Verfügung - in den Bereichen Krankentransport und Rettungsdienst, Gesundheits- und soziale Dienste sowie im Katastrophenhilfsdienst.

Fast zwei Drittel der Befragten nannte "Spaß" als Beweggrund für ihr Freiwilligenengagement. Etwa die Hälfte möchte das Gemeinwohl fördern und soziale Kontakte pflegen. Viele nutzen ihre Freiwilligentätigkeit dazu, um die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse einzubringen und anderen zu helfen.

"Tag für Tag setzen sich Frauen und Männer ehrenamtlich im humanitären, sozialen,kulturellen, politischen, sportlichen und Umweltbereich in vorbildlicher Weise ein - Österreich ist dabei Weltspitze", sagte Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner. "Besonders freut es mich, dass sich viele Bedienstete des Innenministeriums ehrenamtlich betätigen. Freiwilligenengagement ist ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es wirkt sinnstiftend, trägt wesentlich zur gesellschaftlichen Wertschöpfung bei und stärkt den sozialen Frieden", sagte Mikl-Leitner.

Das Innenministerium, das auch für das Vereinswesen zuständig ist, organisierte anlässlich des "Europäischen Jahres der Freiwilligen 2011" eine Reihe von Veranstaltungen und Übungen mit Blaulichtorganisationen. Eines der Highlights war der Freiwilligen-Award, bei dem bundesweit zahlreiche Vereine und Freiwilligenorganisationen ausgezeichnet wurden. Außerdem wurde im BM.I eine zentrale Servicestelle für Vereinsfragen und eine Vereinshotline eingerichtet, wo jedem Verein rasche, unbürokratische und kompetente Unterstützung angeboten wurde und weiterhin angeboten wird. 2011 wurden 1.240 Auskünfte erteilt. Die meisten Anfragen betrafen die Themen Vereinsgründung, Wahlanzeige, Sitzverlegung und Statutenänderung.

Für Rat- und Hilfesuchende stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereinshotline Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 01/531 26-3031 oder unter vereinsservice@bmi.gv.at zur Verfügung.

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