- 04.01.2012, 10:53:51
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Mitterlehner: Robuste Exportbetriebe stemmen sich gegen Schuldenkrise
Ausfuhr-Plus von 13,5 Prozent - Exportwirtschaft weiter auf Rekordkurs - Internationalisierungs-Offensive unterstützt Erschließung neuer Wachstumsmärkte
Wien (OTS/BMWFJ) - Die neuen Exportdaten bestätigen, dass sich
Österreichs starke Exportwirtschaft auch in einem sehr schwierigen
internationalen Umfeld bewährt, obwohl die Wachstumsdynamik
nachlässt. "Unsere Exportbetriebe stemmen sich erfolgreich gegen die
Krise, weshalb wir auf einen neuen Rekord beim Exportvolumen
zusteuern. Dennoch müssen wir uns wegen der Schuldenkrise und ihrer
Folgen für die Realwirtschaft gut wappnen", sagt Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner. "Die Exporte sind in diesem Konjunkturklima
kein Selbstläufer mehr. Jetzt geht es daher darum, die
Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen zu sichern und den Export in
neue Zukunftsmärkte aktiv zu forcieren. Damit verteilen wir das
Risiko besser und nützen die Markpotenziale in den weniger
verschuldeten und wachstumsstarken Ländern außerhalb der EU",
verweist Mitterlehner auf die Schwerpunkte der
Internationalisierungsoffensive.
Von Jänner bis Oktober 2011 sind die Ausfuhren im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 13,5 Prozent auf ein Volumen von 101,7
Milliarden Euro gewachsen. Mit einem Plus von 16,9 Prozent sind die
Exporte in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union
überdurchschnittlich gestiegen, der Anstieg der EU-Exporte lag bei
12,1 Prozent. "Das unterstreicht, wie wichtig unsere Strategie einer
Diversifizierung in Richtung neuer Märkte und Produkte ist", betont
Mitterlehner. Gleichzeitig profitiert Österreich stark von seinem
Haupthandelspartner Deutschland, wohin die Exporte in den ersten zehn
Monaten um 11,6 Prozent auf ein Volumen von 31,8 Milliarden Euro
zugelegt haben. Von dort gehen wiederum viele Produkte
österreichischer Zulieferer in die Wachstumsmärkte der
Schwellenländer.
ZT: Internationalisierungs-Offensive unterstützt kleine und mittlere
Unternehmen beim Schritt ins Ausland
Das Wirtschaftsministerium stellt der Außenwirtschaft Österreich
(AWO) 35 Millionen Euro für die Offensive "go international" zur
Verfügung und unterstützt damit insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen, die neue Märkte erschließen wollen. Gefördert werden
Instrumente wie der Besuch wichtiger Branchentreffs, die Teilnahme an
Forschungskooperationen sowie die neuen Exportschecks speziell für
kleine und mittlere Unternehmen. "Wir helfen damit den Unternehmen
beim ersten Schritt in den Export, bei der Eroberung von Fernmärkten
und der Vermarktung ihrer technologischen Innovationen", erläutert
Mitterlehner. Je nach Region und Technologie liegt der Wert der
Schecks bei je 5.000 Euro (Europa), 10.000 Euro (Fernmärkte) oder
15.000 Euro (Technologieförderung).
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
mailto:[email protected]
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