ÖH zu Aufnahmestopp bei BeamtInnen: Spindeleggers Vorschlag nicht ernst zu nehmen

Tragweite im Bildungsbereich komplett ausgeklammert

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft erteilt Vizekanzler Spindeleggers Vorschlag eines sofortigen Aufnahmestopps im öffentlichen Dienst eine klare Absage. "Mit diesem zukunftsfeindlichen Vorschlag übertrifft sich die ÖVP sogar selbst", so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Hier wurde die Tragweite dieser absurden Sparidee für den gesamten Bildungsbereich komplett ausgeklammert."

"Bei einem vorherrschenden Betreuungsverhältnis von 320:1, wie es z.B. zur Zeit an der WU der Fall ist, auch noch einen Aufnahmestopp zu fordern, ist einfach nicht ernst zunehmen", so Janine Wulz vom ÖH Vorsitzteam. "Die ÖVP muss sich endlich von ihrem Traum der Elite Universitäten für einige wenige verabschieden und aufhören über die Reduktion von Studierenden passable Rahmenbedingungen zu schaffen."

"In einer Zeit in der katastrophale Betreuungsverhältnisse an den Universitäten und ein bevorstehender Lehrpersonenmangel an den Schulen unbestritten sind, ist es ein Armutszeugnis eine derart zukunftsfeindliche Politik überhaupt zu diskutieren", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. Für uns ist ganz klar: "die Hochschulen müssen ausgebaut und nicht kaputt gespart werden."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
johanna.griesmayr@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001