- 03.01.2012, 10:25:02
- /
- OTS0043 OTW0043
ARBÖ: Verkehr hat seit 2004 am stärksten Feinstaub reduziert
2011 nach EU-Maßstab nur 38 Messstellen mit Überschreitungen
Wien (OTS) - Der Verkehr hat den größten Beitrag zur Reduktion von
Feinstaub-Emissionen geleistet, stellt der ARBÖ aufgrund der
aktuellsten Emissions-Statistiken des Umweltbundesamtes fest. 2004
wurden im Verkehr insgesamt 9.340 Tonnen Feinstaub emittiert. 2009 (=
aktuellste Daten) waren es nur mehr 7.480 Tonnen, um 20 Prozent
weniger. Insgesamt wurden in Österreich in dieser Zeit die
Feinstaubemissionen um 7,9 Prozent, von 38.150 auf 35.140 Tonnen
reduziert.
"Diese massive Reduktion der Feinstaubemissionen beim Verkehr um
ein Fünftel ist nicht vom Himmel gefallen", so die
ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz, "sondern entspricht einer
kontinuierlich schärferen Abgasnorm für neue Fahrzeuge." Fast hundert
Prozent der in Österreich neu zugelassenen Dieselfahrzeuge haben
einen Dieselpartikelfilter und damit das Feinstaubproblem durch
Verbrennung (Russpartikel) vollkommen gelöst. "Der Partikelfilter hat
einen maßgeblichen Beitrag zur Lösung des Feinstaubproblemes
geleistet. Sein Siegeszug hat sich viel rascher vollzogen, als von
den Autoexperten seinerzeit erwartet wurde", so die
ARBÖ-Generalsekretärin weiter.
Im zu Ende gegangenen Jahr 2011 gab es in Österreich nach
EU-Maßstab an 38 von insgesamt 141 Messstellen Überschreitungen durch
Feinstaub. Das sind sogar weniger, als im Jahr davor, als an 39 von
147 Messstellen Überschreitungen registriert wurden. Für etwaige
Strafzahlungen, so der ARBÖ, wird der EU-Maßstab herangezogen und
nicht die strengeren hausgemachten österreichischen Werte: Können
Feinstaubbelastungen, ohne dass es zu gesundheitlichen
Beeinträchtigungen kommt, laut EU-Maßstäben an insgesamt 35 Tagen im
Jahr herrschen, sind nach österreichischen Maßstäben nur 25 Tage
erlaubt.
Wie sehr die Immissionsbelastung durch Feinstaub mit dem Wetter
schwankt, lässt sich aus der Überschreitungsstatistik des
Umweltbundesamtes der letzten elf Jahre nachvollziehen. Der Trend
zeigt aber, allen Unkenrufen zum Trotz, eine nachhaltige Verbesserung
bei der Immissionsbelastung in Österreich. "Von den einstigen
Feinstaub-Höchstbelastungen in den Jahren 2003, 2005 und 2006 sind
wir Lichtjahre entfernt", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
Immissionsbelastung durch Feinstaub (PM10) in Österreich:
Jahre EU-Maßstab 2011 38 von 141 Messstellen 2010 39 von 147 Messstellen 2009 3 von 138 Messstellen 2008 10 von 127 Messstellen 2007 16 von 127 Messstellen 2006 65 von 111 Messstellen 2005 53 von 111 Messstellen 2004 27 von 101 Messstellen 2003 50 von 90 Messstellen 2002 37 von 66 Messstellen 2001 8 von 53 Messstellen Quelle: Umweltbundesamt
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
mailto:[email protected]
http://www.arboe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAR






