• 03.01.2012, 10:03:19
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Klinische Forschung: Zweite Ausschreibungsrunde für "KLIF" eröffnet

Wien (OTS) - Mit der zweiten Ausschreibung werden nach 2011
weitere 3 Millionen Euro von Wissenschaftsministerium und FWF
ausgelobt. Wissenschaftsminister Töchterle und FWF-Präsident Kratky
unterstreichen den hohen Stellenwert der Forschung im Dienste der
Patientinnen und Patienten.

Das Programm zur Klinischen Forschung (KLIF) wurde im Jahr 2011
mit den ersten 15 Bewilligungen erfolgreich gestartet. Aufgrund des
großen Erfolges kamen Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz
Töchterle sowie FWF-Präsident Christoph Kratky überein, weitere 3
Millionen Euro für wissenschaftliche Forschung im Dienste der
Patientinnen und Patienten in einer zweiten KLIF-Ausschreibungsrunde
zur Verfügung zu stellen.

"Aufgrund der positiven Erfahrungen und Rückmeldungen nach der
ersten Ausschreibung möchten wir hochqualitative klinische Forschung
in Österreich mit weiteren drei Millionen Euro stärken. Das ist im
besten Sinne des Wortes Forschung für die Menschen", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle. Die neu
bewilligten Projekte sollen nach der kürzlich gestarteten
Ausschreibung im Herbst 2012 feststehen und erneut unabhängige
Gesundheitsforschung auf höchstem Niveau bringen.

KLIF hat zum Ziel, nicht auf Gewinn gerichtete,
patientenorientierte klinische Forschung zu finanzieren, die von
akademischen Forscherinnen und Forschern initiiert wird und die nicht
unmittelbar an wirtschaftliche Verwertbarkeit geknüpft ist. Die
Forschung muss Patientinnen und Patienten oder gesunde Probandinnen
und Probanden involvieren und auf den Gewinn neuer wissenschaftlicher
Erkenntnisse betreffend klinische Erscheinungsbilder, Verbesserungen
in der klinischen Praxis oder neue bzw. zu ändernde Therapiekonzepte
zur Verbesserung der Behandlung von Patientinnen und Patienten
abzielen.
Die vom FWF organisierte zweite KLIF-Ausschreibung läuft bis 29.
Februar 2012. Die Entscheidungen werden durch das Kuratorium des FWF
im Oktober 2012 auf Grundlage einer internationalen Begutachtung und
der Empfehlung einer internationalen Expertinnen- und Expertenjury
getroffen werden.

"Ich möchte Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle
danken, dass wir einen sinnvollen Weg gefunden haben, das ohne jeden
Zweifel vorhandene Potenzial exzellenter klinischer Forschung in
Österreich qualitätsorientiert weiter zu entwickeln", resümierte
Christoph Kratky.

Die bereits laufenden KLIF-Projekte der ersten Runde umfassen
klinische Fragestellungen in den Gebieten Krebsforschung,
Rheumatologie, Neonatologie, Gynäkologie, Klinische Psychiatrie,
Psychopharmakologie, Allergieforschung, Neurologie, Anästhesiologie
sowie Diabetes.

Link zum KLIF-Ausschreibungstext:
http://www.fwf.ac.at/de/projects/klinische-forschung.html

Link zu den Kurzbeschreibungen der bis dato bewilligten Projekte:
http://www.fwf.ac.at/de/projects/PDF/KLIF-factsheet.pdf

Link zu Daten, Zahlen und Fakten der ersten Ausschreibungsrunde:
http://www.fwf.ac.at/de/projects/klinische-forschung-statistik.html

Rückfragehinweis:

Mag. Stefan Bernhardt
   FWF - Der Wissenschaftsfonds
   T +43 1 5056740-8111
   Haus der Forschung, Sensengasse 1-3, 1090 Wien
   [email protected] 
   www.fwf.ac.at 
   
   Mag. Elisabeth Grabenweger
   Pressesprecherin des Bundesministers o.Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle
   Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien
   T +43 1 53120-9014
   [email protected] 
   www.bmwf.gv.at

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