ASFINAG: 59 Todesopfer auf Autobahnen im Jahr 2011 markieren historischen Tiefstand
Positiver Trend der letzten Jahre weiter fortgesetzt
Wien (OTS) - Im Jahr 2011 sind auf den österreichischen
Autobahnen und Schnellstraßen 59 Personen ums Leben gekommen - diese
Zahl bedeutet gegenüber 78 Verkehrstoten im Jahr 2010 einen Rückgang
um 24 Prozent und markiert einen historischen Tiefstand bei tödlichen
Unfällen im hochrangigen Straßennetz. Die aktuelle Unfallbilanz des
Innenministeriums stellt der ASFINAG als Betreiber der heimischen
Autobahnen und Schnellstraßen für 2011 somit ein gutes Zeugnis aus.
"Jede im Straßenverkehr getötete Person ist eine zu viel. Aber die
aktuellen Zahlen bestätigen, dass die Investitionen der ASFINAG in
mehr Verkehrssicherheit für ihre Kunden einen deutlichen positiven
Trend bei den Unfallzahlen bewirken", betont ASFINAG-Vorstand Alois
Schedl. Jährlich investiert die ASFINAG rund ein Drittel der Mittel
aus dem Bauprogramm in entsprechende Maßnahmen, bis 2017 bedeutet das
2,2 Milliarden Euro für ein Mehr an Sicherheit.
Die konsequente Arbeit an den Sicherheitseinrichtungen, die
Optimierung der Abwicklung von Baustellen und die Verbesserung der
Kommunikation mit den Fahrzeuglenkern ermöglichen bereits seit Jahren
eine positive Entwicklung. So kamen im Jahr 2001 bei Unfällen im
heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz noch 179 Menschen ums
Leben - bis zum Jahr 2011 konnte diese Zahl um beinahe 70 Prozent
reduziert werden. "Mehr Sicherheit in Tunnels durch den Bau zweiter
Röhren, bauliche Mitteltrennungen oder bewusstseinsbildende Kampagnen
sind wesentliche Voraussetzungen für diesen positiven Trend", so
Alois Schedl, "die aktuellen Unfallzahlen bestätigen die Pläne und
Bemühungen der ASFINAG, die Autobahnen und Schnellstraßen auch in
Zukunft sicherer zu machen".
Die ASFINAG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren zu
einem der führenden Autobahnbetreiber Europas zu werden. Ein
zentraler Fokus des Konzerns liegt dabei auf kontinuierlichen und
systematischen Verbesserungen im Bereich der Verkehrssicherheit. Die
wesentlichen Eckpfeiler wurden im
"ASFINAG-Verkehrssicherheitsprogramm 2020" definiert. Darin sind 130
konkrete Maßnahmen enthalten, die die Zahl von Unfällen auf
Autobahnen und Schnellstraßen bis zum Jahr 2020 weiter deutlich
senken sollen.
Mehr Informationen zum Verkehrssicherheitsprogramm der ASFINAG unter:
http://www.asfinag.at/stat/epaper
Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher
Mobil: +43 664 60108 16841
mail to: christoph.pollinger@asfinag.at
www.asfinag.at














