• 02.01.2012, 12:18:20
  • /
  • OTS0075 OTW0075

Bures zu Verkehrssicherheit: Weniger Verkehrstote - Programme greifen

"Keinen Millimeter nachlassen - Jeder Tote im Straßenverkehr ist einer zu viel"

Wien (OTS/BMVIT) - Im Vorjahr haben 521 Menschen im Straßenverkehr
ihr Leben gelassen. Noch nie seit dem Beginn der Aufzeichnungen im
Jahr 1950 gab es weniger Verkehrstote. "Der Trend ist positiv. Es
zeigt sich, dass die innovativen Projekte und Maßnahmen, die das
Verkehrsministerium für mehr Verkehrssicherheit setzt, greifen. Jubel
ist aber nicht angebracht. Denn Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.
Wir dürfen in unseren Bemühungen keinen Millimeter nachlassen",
unterstreicht Verkehrsministerin Doris Bures am Montag. Für das Jahr
2012 kündigt die Ministerin einen Informationsschwerpunkt für mehr
Rücksichtnahme im Verkehr an. ****

"Die Statistik ist auch ein klarer Auftrag: Wir müssen unser
Augenmerk weiterhin ganz speziell auf die schwächeren
VerkehrsteilnehmerInnen richten", so die Ministerin. Denn während die
Zahl der im Pkw getöteten Menschen kontinuierlich sinkt, steigt die
Zahl der tödlichen Unfälle mit dem Fahrrad. Das im Vorjahr
beschlossene Verkehrssicherheitsprogramm 2011 bis 2020 setzt
besonders auf die Sicherheit der schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen.
Dieses Programm wird "hoffentlich vielen weiteren Menschen das Leben
retten", so die Ministerin.

Besonders tragisch ist für Bures die steigende Zahl der im
Straßenverkehr getöteten Kinder. "Die Einführung der Radhelmpflicht
für Kinder bis zum 12. Lebensjahr war ein absolut richtiger Schritt.
Der Helm für Kinder muss zur Selbstverständlichkeit werden. Denn er
schützt unsere Kleinsten vor schweren oder gar tödlichen
Kopfverletzungen", so Bures.

Aber auch im Auto müssen Kinder optimal geschützt werden. Die
Verkehrsministerin hat im Herbst 2009 ein Maßnahmenpaket für mehr
Sicherheit von Kindern im Auto geschnürt. Seither gilt: Wer zweimal
wegen mangelnder oder nicht vorhandener Kindersicherung vorgemerkt
wird, muss einen speziellen Kindersicherungskurs besuchen. Das Paket
zeigt Wirkung: Seit Inkrafttreten mussten bereits fast 1000
FahrzeuglenkerInnen ein solches Coaching absolvieren. Die Anzeigen
wegen ungesicherter Kinder im Pkw sind im ersten Halbjahr 2011 um 15,
4 Prozent gesunken. War im Jahr 2007 noch jedes 5. Kind ungesichert
im Auto, war es im Vorjahr nur mehr jedes 14. Kind. Eine
Kindersicherungs-Broschüre unter dem Titel "Sicher unterwegs im Auto"
ist gratis im Servicebüro des BMVIT unter der Nummer +43 (0) 800 21
53 59 zu bestellen.

Wie die Statistik zeigt, sind auch SeniorInnen im Straßenverkehr
besonders gefährdet. Hier setzt die Verkehrsministerin auf
freiwillige Maßnahmen wie Radfahrworkshops und
Fahrsicherheitstrainigs. "Wir wollen keine zusätzlichen Hürden für
ältere Menschen. Mobilität und Eigenständigkeit sollen nicht
eingeschränkt werden. Aber ich will, dass die Generation 65plus im
Straßenverkehr sicher ist", so Bures abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel