Mitterlehner: Beschäftigungsdaten unterstreichen starke Leistungen der Unternehmen

Wirtschaftsminister zu Arbeitsmarkt-Entwicklung: Unternehmen und Standort zum Jahresbeginn gut aufgestellt, Österreich bleibt bei Beschäftigung Europameister

Wien (OTS/BMWFJ) - Für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner unterstreichen die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten vor allem die starken Leistungen der österreichischen Wirtschaft. "Trotz des äußerst schwierigen internationalen Umfelds haben sich Österreichs Unternehmen im Vorjahr erneut als Motor für Wachstum und Beschäftigung erwiesen. Dank des richtig eingeleiteten Strukturwandels und den guten Rahmenbedingungen am Standort Österreich sorgen die Betriebe dafür, dass Österreich bei der Beschäftigung im EU-Vergleich an der Spitze steht", betont Mitterlehner. "Das durch die Kurzarbeit erleichterte Halten von Fachkräften in der Krise sowie gezielte F&E-Investitionen machen sich jetzt in vielen Branchen durch einen Innovationsvorsprung im internationalen Wettbewerb bezahlt", so Mitterlehner weiter.

Gemäß den Prognosen der Wirtschaftsforscher und des AMS wird 2012 auch für den Arbeitsmarkt ein schwieriges Jahr und sind wieder höhere Arbeitslosenzahlen zu erwarten. Daher gebe es keinen Anlass für Euphorie, aber trotzdem Gründe für Optimismus, so Mitterlehner. "Die Finanz- und Schuldenkrise beeinträchtigt die Realwirtschaft, dennoch gibt es mittelfristig genug weltweite Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen unserer Unternehmen. Wichtig ist, dass wir künftig die Marktpotenziale in den weniger verschuldeten und wachstumsstarken Ländern außerhalb Europas stärker nutzen", bekräftigt Mitterlehner unter Verweis auf die weiter laufende Internationalisierungsoffensive.

Die Zahl der aktiv Beschäftigten ist im Dezember im Jahresvergleich um 62.000 Personen gewachsen. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent gemäß Eurostat ist Österreich laut den letztverfügbaren Monatswerten vor Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland das Land mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Bei der Jugendarbeitslosenquote liegt Österreich an dritter Stelle hinter Deutschland und den Niederlanden.

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