• 02.01.2012, 10:52:09
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Industrie auch im Dezember 2011 Beschäftigungsmotor

IV-Vize-GS Koren: Positiven Trend am Arbeitsmarkt nicht mit standortschädlichen Maßnahmen abwürgen - Neue oder höhere Steuern wären massiv Job-gefährdend

Wien (OTS/PdI) - "Auch im Dezember 2011 war es vor allem die
heimische Industrie, die für positive Impulse am Arbeitsmarkt gesorgt
hat. Einmal mehr muss daher vor jeglichen standortschädlichen
Maßnahmen gewarnt werden", so der Vize-Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV) Ing. Mag. Peter Koren in Reaktion auf
die aktuellen Beschäftigungszahlen. So hat sich die Zahl der
arbeitslosen Personen inklusive jener, die sich in Schulungsmaßnahmen
befinden, wieder, wenn auch nur leicht um 0,8 Prozent verringert.
Besonders die Industrieunternehmen sorgten im Dezember für diesen
positiven Trend: In der Sachgütererzeugung (-3,5 Prozent) und im Bau
(-7,3 Prozent) waren deutlich weniger Personen arbeitslos gemeldet
als noch vor einem Jahr. "Die Industrie ist und bleibt der Motor der
heimischen Wirtschaft. Neue oder höhere Belastungen müssen daher
gerade angesichts der zu erwarteten ökonomischen Herausforderungen
2012 ein absolutes Tabu sein", betonte Koren.

Weiters forderte Koren, "2012 einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung
des Fachkräftemangels zu legen. Denn die aktuellen Zahlen belegen
einmal mehr, dass österreichische Güter und damit auch Arbeitsplätze
weiterhin stark nachgefragt werden." Positiv zu bewerten sei, dass
das Jahr 2012, das im Zeichen des europäischen Jahres des aktiven
Alterns steht, mit einem deutlichen Plus an Beschäftigten in der
Altersklasse über 50 Jahren (+5,8 Prozent) beginnt. "Diesen positiven
Trend gilt es zu verstärken - wir können es uns aus budgetären aber
auch aus ökonomischen Gründen nicht mehr leisten der
'Frühpensionsweltmeister' zu sein", so der Vize-Generalsekretär.

Rückfragehinweis:
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Tel.: +43 (1) 711 35-2306
mailto:[email protected]
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