• 30.12.2011, 12:13:10
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LR Ragger: 1.200 Mal Hilfe in besonderen Lebenslagen

Soziallandesrat hilft aus Notlagen einen Ausweg zu finden

Klagenfurt (OTS/LPD) - Wer schnell hilft, hilft doppelt. Nach
diesem Prinzip hat die Kärntner Sozialabteilung in diesem Jahr 1.213
Kärntnerinnen und Kärntnern mit einmaligen Zuschüssen von 300 bis zu
2.000 Euro einen Ausweg aus einer bedrängten Situation möglich
gemacht. "Damit wurde täglich drei sozial Bedürftigen geholfen",
teilt Sozialreferent LR Christian Ragger mit.

"Die Hilfe in besonderen Lebenslagen ist ein wirksames
Instrument, um Menschen aus einer Notlage heraus zu helfen. Leider
passiert es immer wieder, dass Betroffene weitestgehend unschuldig in
eine Misere geraten. Nach genauer Prüfung der Fälle versuchen wir,
mitunter auch in Kombination mit anderen Stellen, unbürokratisch eine
zielgenaue Hilfe zu gewähren", erläutert Ragger.

Es sei auch erreicht worden, dass diese Unterstützung sich
gleichmäßig auf alle Kärntner Bezirke verteilt, während früher
Klagenfurt übermäßig repräsentiert war. "Eine soziale Unterstützung
sollte, wenn sie berechtigt und angemessen ist, für die Bewohner von
Stadt und Land gleichermaßen gewährt werden", sagt Ragger.

Im Folgenden ein Kurzüberblick über einzelne Hilfen:
Alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern. Der Vater zahlt die
Unterhaltsbeiträge nur schleppend, sodass die Familie Mieten schuldig
bleibt. Es droht die Delogierung. Nach Intervention des Büros des
Sozialreferenten wird ein Teil der Mietschulden abgedeckt, für den
Rest wird ein konkreter Zahlungsplan erstellt.

Kindern mit massiven Bewegungsstörungen soll die Adeli-Therapie,
die den Muskelgelenkapparat aktiviert, helfen. Die Krankenkassen
gewähren aber für diese Rehabilitationsmethode, die nur in der
Slowakei angeboten wird, nur geringe Kostenbeiträge. Die
Sozialabteilung hat in mehreren Fällen Zuschüsse geleistet, damit
sich Familien diese teure Rehab leisten konnten.

Geholfen wurde auch Familien, deren Kinder eine Krebsoperation in
Wien benötigen. Der oft mehrwöchige Aufenthalt der Eltern ist sehr
kostspielig. Die Sozialabteilung schüttete via Kinderkrebshilfe
25.000 Euro an Betroffene aus.

Unterstützung erhielten auch Frauen, die im zweiten Bildungsweg
die Ausbildung einer diplomierten Pflegekraft oder zur
Altenfachbetreuerin absolvierten.

Auch bei Beschädigung von Wohnungen durch Unwetter gab es
schnelle Finanzhilfe durch die Sozialabteilung. Mit 1.000 Euro
konnten in mehreren Fällen die notwendigen ersten Aufräum- und
Trocknungsarbeiten finanziert werden.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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