• 30.12.2011, 10:30:31
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  • OTS0055 OTW0055

Hypo Alpe-Adria Gruppe erreicht Fristverlängerung bis Jahresende 2012 zur Erfüllung des Kapitalerfordernisses

Klagenfurt (OTS) - FMA setzt Eigenmittelquote unter
Berücksichtigung aller ökonomischer Risiken auf 12,04 Prozent fest;
Bank sieht Konsolidierungskurs bestätigt und setzt diesen konsequent
fort; Aufsichtsprüfung anerkennt Fortschritte bei Verbesserung der
Risikotragfähigkeit

Die Regulierungsbehörden haben der Hypo Alpe-Adria Gruppe eine
Fristverlängerung zur Erfüllung des Kapitalerfordernisses bis zum
Jahresende 2012 zugestanden. Damit haben die Aufsichtsorgane das
strategische Konzept der Hypo Alpe-Adria, das auf Risikoreduzierung
durch Abbau und Reprivatisierung ausgelegt ist, gewürdigt und das
Verbesserungspotential der grundlegend erneuerten Risikosysteme für
die künftige Risikotragfähigkeit der Gruppe anerkannt. Die HAA soll
auf Gruppenebene per 31.12.2012 eine Eigenmittelquote von 12,04
Prozent halten, wobei alle ökonomischen Risiken der auf striktem
Restrukturierungskurs geführten Bankengruppe Berücksichtigung finden
sollen. Dies teilte die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) in
einer gemeinsamen Entscheidung der Bank mit. Die regulatorische
Eigenmittelquote der Bank lag zum Stichtag 30.11.2011 bei 10,54
Prozent.

In einem ersten Entscheidungsentwurf vom 1.9.2011, über den die
Bank in einer Ad Hoc-Mitteilung informierte, hatte die Aufsicht der
Hypo Alpe-Adria Gruppe eine Frist zur Deckung des
Kapitalerfordernisses nur bis zum 31.3.2012 in Aussicht gestellt. Die
nunmehr erfolgte Verlängerung bedeutet eine Berücksichtigung der
erfolgreichen Reorganisation der Risikosysteme der Bank und der
fortgesetzten Risikoreduzierung durch Abbau, Veräußerungen und
Restrukturierungen.

Diese Konsolidierungsstrategie wird die Bank im Jahr 2012 forciert
fortsetzen: Die Tochterbanken in Österreich und Italien werden
derzeit für den Verkauf vorbereitet. Im Geschäftsjahr 2012 werden in
einem nächsten Schritt die Tochterbanken des Südosteuropa-Netzwerks
gemäß Auftrag des Eigentümers für die Reprivatisierung vorbereitet.
Der Zeitpunkt der Verkäufe hängt von den Marktgegebenheiten ab.

Von der erfolgreichen Umsetzung der Abbaumaßnahmen sowie einer
zusätzlichen Entlastung der Bank durch weitere Fortschritte bei der
Ertüchtigung der Risikosysteme bis zum Zieldatum 31.12.2012 wird dann
ein allfälliger tatsächlicher Kapitalbedarf abhängen.

Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Alpe-Adria-Bank International
AG, Dr. Gottwald Kranebitter, erklärt: "Wir betrachten diesen
Bescheid als Auftrag, unseren eingeschlagenen Kurs weiter konsequent
und zielstrebig zu verfolgen. In nur einem Jahr haben wir die Gruppe
vollständig neu organisiert, bedeutende Verbesserungen der
Risikotragfähigkeit erzielt und bereits Schritte zur zügigen
Reprivatisierung der Bank eingeleitet. Das entspricht dem Auftrag
unseres Eigentümers. Damit treffen wir in einem schwierigen
makroökonomischen Umfeld die notwendigen Maßnahmen, um zu der von der
Aufsicht vorgeschriebenen Kapitalausstattung einen maximalen
Eigenbeitrag zu leisten. Wir setzen alles daran, bis Ende 2012 die
Kapitallücke schließen zu können und erwarten eine entsprechende
Würdigung der weiteren Fortschritte durch die Aufsicht."

Rückfragehinweis:
HYPO ALPE-ADRIA-BANK INTERNATIONAL AG
Konzernpressesprecher: Mag. Dominic Köfner, CIRO
Telefon: +43 (0)50202-2050/Mobil: 0664 967 6029
[email protected]

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