- 30.12.2011, 09:17:18
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AKNÖ: Steuerbeitrag der Unternehmen sinkt weiter
Präsident Haneder fordert von Wirtschaft Beitrag zur Budgetsanierung
Wien (OTS) -
Niederösterreichs Unternehmen haben sich von der Krise 2009 bestens
erholt. Bereits im Jahr 2010 sorgte der Konjunkturaufschwung für eine
gute Finanz- und Ertragslage der Unternehmen. Das geht aus dem
aktuellen Unternehmensmonitor der NÖ Arbeiterkammer hervor.
Profitiert von dieser Normalisierung haben jedoch hauptsächlich die
EigentümerInnen.
Weniger Grund zum Jubeln hatten 2010 die betroffenen
ArbeitnehmerInnen, die maßgeblich mitgeholfen hatten, die
wirtschaftliche Talfahrt etwa mittels Kurzarbeit rechtzeitig zu
bremsen. "Im Nachhinein bestätigt die Analyse, dass die hohen
Forderungen und Abschlüsse bei den Kollektivverhandlungen 2011 mehr
als gerecht und alles andere als überzogen waren. Ich würde sogar
sagen, dass es höchste Zeit dafür war", sagt AKNÖ-Präsident Hermann
Haneder.
Apropos Gerechtigkeit: Untersucht wurde unter anderem auch die
effektive Steuerleistung der Unternehmen. Diese ist mit 16,7 Prozent
für das Jahr 2010 weit vom nominellen Steuersatz von 25 Prozent
entfernt. Selbst im Krisenjahr 2009 stand der Wert noch bei 18,7
Prozent! Haneder: "Sieht man sich diese Zahlen an, weiß man, woher
ein Beitrag zur nötigen Sanierung des Staatshaushalts kommen kann."
Der AK-Unternehmensmonitor Niederösterreich gibt einen Überblick über
die wirtschaftliche Situation der Unternehmen des Landes und ihren
Beschäftigten. Als Grundlage dafür dienen die veröffentlichten
Jahresabschlüsse von 142 Unternehmen.
Der AKNÖ-Unternehmensmonitor 2006 bis 2010 ist unter
noe.arbeiterkammer.at als Download abrufbar
Rückfragehinweis:
Mag. Marion Ibetsberger,
AKNÖ Wirtschaftspolitik,
Tel.: 01-58883-1603
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