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OTS0063   29. Dez. 2011, 11:03

Glawischnig: Großer Respekt vor Sternsinger-Kindern, die für die Ärmsten der Welt sammeln

Regierung darf Kosten der Krise nicht Armen in Österreich aufbürden


"85.000 Kinder gehen derzeit freiwillig in ihren
Ferien in ganz Österreich von Tür zu Tür. Sie sammeln als Sternsinger
für die Ärmsten der Armen dieser Welt. Dafür möchte ich ihnen meinen
Dank und meinen großen Respekt aussprechen", sagt heute Eva
Glawischnig, Bundessprecherin der Grünen, angesichts des heutigen
Besuchs der Sternsinger in ihrem Büro. Glawischnig hat den
Sternsingern eine Spende der Grünen Klubs für das Überleben der
Fischerfamilien in Marihatag / Mindanao Philippinen übergeben.
"Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Es ist daher
eine moralische Verpflichtung,die Schwächsten der Schwachen in der
Welt finanziell zu unterstützen", so Glawischnig.

Es muss aber leider auch daran erinnert werden, dass auch in
Österreich die Zahl der Armen mit rund 511.000 Menschen einen
Höchststand erreicht hat. "Die Regierung darf bei ihrem
bevorstehenden Kürzungspaket die Kosten der Krise nicht diesen
Menschen aufbürden. Eine gerechte Verteilung der Lasten der Krise
kann nur bedeuten, dass auch die Vermögenden mittels
vermögensbezogenen Steuern ihren Beitrag leisten", so Glawischnig.
Sie erinnert daran, dass laut Schätzungen etwa 20 Milliarden Euro am
Fiskus vorbei in der Schweiz und in Liechtenstein geparkt sind. Da
wäre die Finanzministerin gefordert, Steuergerechtigkeit
herzustellen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0063 2011-12-29 11:03 291103 Dez 11 FMB0001 0221



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