OTS0027   29. Dez. 2011, 09:30

Generali-Geldstudie: Wofür Österreicher 2012 ihr Geld ausgeben - ANHANG

Männer entdecken private Gesundheitsvorsorge. Sparstift bei Kleidung, Urlaub sowie Telefon und Internet. Jeder Dritte hat weniger Geld zur Verfügung als vor einem Jahr.


ANHANG zu OTS - Grafiken Generali Geldstudie

Meldungen zur europäischen Staatsschuldenkrise, zu
Tiefstständen an den Börsen und negative Wirtschaftsprognosen
hinterlassen ihre Spuren. Die Österreicherinnen und Österreicher sind
verunsichert und setzen 2012 wieder vermehrt den Sparstift an.
Konkrete Sparmöglichkeiten sehen die Österreicher vor allem beim
Urlaub, bei Telefon und Internet sowie bei Kleidung. 30 Prozent geben
an, derzeit weniger Geld zur Verfügung zu haben als noch vor einem
Jahr.

Das geht aus der "Generali Geldstudie 2012" hervor. Die Generali
hat kurz vor Weihnachten durch ein Marktforschungsinstitut erhoben,
wofür die Österreicherinnen und Österreicher im neuen Jahr mehr oder
weniger bzw. gleich viel Geld ausgeben wollen. Befragt wurden 1.288
Personen ab 16 Jahre, die einen repräsentativen Querschnitt der
Bevölkerung darstellen.

Männer entdecken private Gesundheitsvorsorge

Die größten Veränderungen bei den Mehrausgaben gibt es bei der
privaten Gesundheitsvorsorge, bei der Ernährung sowie bei Geschenken.
15% der Österreicher planen 2012 höhere Gesundheitsausgaben ein.
Damit rückte dieser Bereich von Rang 8 auf Rang 3 vor. Im vergangen
Jahr wollten nur 10% der Befragten für die private
Gesundheitsvorsorge mehr Geld ausgeben.

Auffällig ist hier vor allem der große Zuspruch seitens der
Männer: Im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte sich der Wert auf 18%,
während unverändert 12% der Frauen für die Gesundheit im nächsten
Jahr mehr Geld ausgeben wollen. Diese Entwicklung, insbesondere auch
die große Vorsorgebereitschaft bei den Männern überrascht zwar, zeigt
aber deutlich die Bereitschaft der ÖsterreicherInnen, auch privat
Geld für eine optimale Gesundheitsvorsorge und medizinische Betreuung
in die Hand zu nehmen.

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat dazu geführt, dass nunmehr
schon 14% (Vorjahr 10%) der ÖsterreicherInnen mit höheren Ausgaben
für Nahrungsmittel und Getränke im nächsten Jahr rechnen.

"Balkonien" wichtiger als Urlaub

Die Top-Positionen bei den geplanten Mehrausgaben sind wieder die
Bereiche Wohnen und Urlaub, diesmal allerdings im Vergleich zum
Vorjahr in umgekehrter Reihenfolge. Für ihre vier Wände haben 19% der
befragten Personen höhere Ausgaben geplant, 18% wollen sich 2012
einen teureren Urlaub leisten. Dahinter folgen - wie erwähnt - die
private Gesundheitsvorsorge mit 15% sowie der Bereich
Wohlbefinden/Sport mit ebenfalls 15%.

Gespart wird bei Kleidung und Urlaub

Zu den Urlaubsausgaben zeigen die ÖsterreicherInnen ein
"gespaltenes Verhältnis". Denn fast ebenso viele Menschen, die für
den Urlaub mehr ausgeben wollen, haben für 2012 auch Sparabsichten
für die "wertvollsten Wochen des Jahres" geäußert, nämlich 17%.

Geht es nach den Plänen der ÖsterreicherInnen, so wird im
kommenden Jahr auch bei Kommunikation und Kleidung der Sparstift
angesetzt. Bei der Kleidung zeichnet sich gegenüber der
Vorjahreserhebung die größte Veränderung ab: Nach 7% zuletzt wollen
im neuen Jahr 12% der Österreicher in diesem Bereich sparsamer sein.
Sparsamer mit Telefon und Internet wollen im nächsten Jahr 13% der
Befragten umgehen (2011: 10%).

Höchste Stabilität bei der Altersvorsorge

Insgesamt sind die ÖsterreicherInnen in ihrer "privaten
Budgetpolitik" sehr konstant. Das betrifft auch die Altersvorsorge.
89% der befragten Personen wollen 2012 an ihren Investitionen in die
Altersvorsorge unverändert festhalten, 6% wollen dafür sogar mehr
Geld zur Verfügung stellen.

Allerdings: Auch bei der Pflegevorsorge ist mit ebenfalls 89%
keine große Bewegung ersichtlich, was freilich bedeutet, dass noch
keine Sensibilisierung der Bevölkerung gelungen ist, dass für eine
allfällige Pflegebedürftigkeit wesentlich stärker vorgesorgt werden
müsste.

Verfügbares Geld wird weniger - wird Österreich ärmer?

Abgefragt wurde im Rahmen der Generali-Geldstudie auch die
aktuelle Verfügbarkeit von Geld: "Haben Sie derzeit mehr, weniger
oder gleich viel Geld zur Verfügung als im Vorjahr?", lautete die
konkrete Frage. 30% der Österreicher geben an, derzeit weniger Geld
zur Verfügung zu haben als noch im Vorjahr. Besonders stark
ausgeprägt ist das Geldproblem bei den 50- bis 59-Jährigen: In dieser
Altersgruppe erklärten 38% der Befragten, heute weniger Geld zu haben
als noch im Vorjahr - bei der vorjährigen Umfrage waren es 28%.

Noch deutlicher hat sich dieser Wert bei den unter 30-Jährigen
verändert: Nach 15% im Vorjahr geben heute mit 28% fast doppelt so
viele junge Menschen an, nicht mehr so viel Geld zur Verfügung zu
haben. Dennoch planen 30% der Befragten dieser Altersgruppe 2012
höhere Ausgaben für ihren Urlaub. Auf Platz 2 und 3 bei den jungen
Menschen folgen - wenig überraschend - Mehrausgaben fürs Wohnen (29%)
sowie für die Aus- und Weiterbildung (27%).

Die Generali lässt ihre Geldstudie jährlich von einem Markt- und
Meinungsforschungsinstitut erstellen, um damit kurzfristig auf die
Vorsorge- und Konsumwünsche der Österreicherinnen und Österreicher
reagieren zu können. Die Kundenbetreuer und Vertriebspartner der
Generali Gruppe kümmern sich in ganz Österreich um die
Vorsorgeinteressen der Konsumenten. Mit einem Marktanteil von rund
15% zählt die Generali zu den Top-3-Versicherungsgruppen Österreichs.

Generali Geldstudie 2012 - Daten
(z.B.: 19% der Befragten wollen 2012 mehr Geld für Wohnen ausgeben)

Mehr Ausgaben                       Mehr Ausgaben 
Gesamtbevölkerung             (%)   unter 30-Jährige             (%) 

1 Wohnen                      19    1 Urlaub                      30
2 Urlaub                      18    2 Wohnen                      29
3 Private Gesundheitsvorsorge 15    3 Aus-/Weiterbildung          27
4 Wohlbefinden/Sport          15    4 Wohlbefinden/Sport          24
5 Nahrungsmittel/Getränke     14    5 Sparen (für später)         23
6 Aus- und Weiterbildung      14    6 Nahrungsmittel/Getränke     20
7 Freizeit/Hobbys             13    7 Freizeit/Hobbys             19
8 Sparen (für später)         13    8 Geschenke                   15
9 Geschenke                   12    9 Mode/Bekleidung             14
10 Steuern                    11   10 Private Gesundheitsvorsorge 12
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Weniger Ausgaben                    Weniger Ausgaben 
Gesamtbevölkerung            (%)    unter 30-Jähr.               (%)

1 Urlaub                      17    1 Urlaub                      23
2 Telefon/Internet            13    2 Telefon/Internet            18
3 Mode/Bekleidung             12    3 Mode/Bekleidung             14
4 Auto/Mobilität              11    4 Tabakwaren                  13
5 Tabakwaren                  11    5 Alkohol                     13
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Mehr Ausgaben Frauen         (%)    Mehr Ausgaben Männer         (%)
 
1 Wohnen                      17    1 Wohnen                      22
2 Urlaub                      16    2 Urlaub                      20
3 Wohlbefinden/Sport          14    3 Private Gesundheitsvorsorge 18
4 Aus-/Weiterbildung          14    4 Wohlbefinden/Sport          16
5 Sparen (für später)         13    5 Freizeit/Hobbys             16
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Weniger Ausgaben Frauen      (%)    Weniger Ausgaben Männer      (%)
 
1 Urlaub                     16     1 Urlaub                      18
2 Kommunikation/Telefon      13     2 Auto/Mobilität              13
3 Mode/Bekleidung            13     3 Tabakwaren                  13
4 Geschenke                  10     4 Telefon/Internet            12
5 Tabakwaren                 10     5 Alkohol                     12
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OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0027 2011-12-29 09:30 290930 Dez 11 EAG0001 0985



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Josef Hlinka
Tel.: (01) 534 01-11375
josef.hlinka@generali.at
www.generali.at

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