• 28.12.2011, 18:35:55
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Spindelegger zur bevorstehenden Regierungsbildung in Bosnien und Herzegowina:

"2012 kann ein Erfolgsjahr für Bosnien und Herzegowina werden Bosnien und Herzegowina muss jetzt verlorene Zeit aufholen"

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich Vizekanzler Michael Spindelegger
über die Nachricht der Einigung unter den politischen Vertretern in
Bosnien und Herzegowina auf eine Regierungskoalition auf Staatsebene.
Fast 15 Monate nach den Wahlen in Bosnien und Herzegowina vom Oktober
2010 haben sich die Führer der wichtigsten Parteien und Volksgruppen
am 28. Dezember auf eine Regierungskoalition geeinigt, die noch vor
Jahresende ihre Tätigkeit aufnehmen soll. Damit hat Bosnien und
Herzegowina laut Spindelegger endlich wieder das "politische
Rüstzeug, um die Herausforderungen des Landes entschlossen zu
bewerkstelligen."

"Ich bin zuversichtlich, dass den Menschen in Bosnien und
Herzegowina - unabhängig von ihrer ethnischen und religiösen
Zugehörigkeit oder ihrer politischen Einstellung - nun endlich eine
Regierung zur Verfügung steht, die sich ihrer Verantwortung und
Chance bewusst ist, das Land so rasch wie möglich an die Europäische
Union heranzuführen, " so Spindelegger in einer ersten Reaktion.

Wenn das künftige Regierungsteam in Sarajewo das Neue Jahr mit
Optimismus, Elan und Reformeifer beginne, sei es aus Sicht des
Vizekanzlers durchaus möglich, die von der Europäischen Union
vorgegebenen Bedingungen für einen EU-Beitrittsantrag zu stellen bzw.
die dafür erforderlichen Reformmaßnahmen im Laufe des kommenden
Jahres umzusetzen. "Bosnien und Herzegowina steht zu Jahresbeginn
weiterhin vor großen Herausforderungen, aber es hat mit einer
Regierung auf Staatsebene gleichzeitig auch die Chance, das Jahr
2012 zu einem Erfolgsjahr zu machen. Österreich wird, genauso wie
dies auch in der Region insgesamt der Fall ist, seinen Partnern und
Freunden am Westbalkan auch weiterhin mit Tat und Rat an der Seite
stehen", so der Außenminister abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
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