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OTS0074   28. Dez. 2011, 13:18

Geldvorsätze der Österreicher 2012 - "Mehr Sparen" und "Weg mit den Schulden" - ANHANG


ANHANG zu OTS - Studie: Österreicher liegen mit ihren finanziellen Vorsätzen für 2012 im internationalen Trend, bei der Motivation jedoch eher im Schlussfeld

Studie: Österreicher liegen mit ihren finanziellen
Vorsätzen für 2012 im internationalen Trend, bei der Motivation
jedoch eher im Schlussfeld - Einfache Tipps und Tricks, um die guten
Vorsätze nicht nach wenigen Tagen schon wieder zu verabschieden

Das Jahresende ist bei Herrn und Frau Österreicher traditionell
die Zeit für einen persönlichen Kassensturz - und die Zeit, gute
Vorsätze für das neue Jahr zu schmieden. Was bei den Österreichern in
Sachen Geld 2012 am Programm steht, geht aus den ersten Ergebnissen
der "ING International Study" hervor - einer repräsentativen
Onlinebefragung unter 1000 Österreichern ab 18 Jahren.

Gefragt nach ihren finanziellen Vorsätzen für das neue Jahr,
antworten 26 Prozent der Österreicher mit "Mehr sparen", 22 Prozent
wollen "Schulden reduzieren" und 16 Prozent wollen den "Gürtel bei
den Ausgaben enger schnallen". Fünf Prozent wollen die Bank wechseln,
um so Kosten zu sparen.

"Mehr Sparen" scheint dabei eher ein Thema für die Frauen zu sein
- 29 Prozent wollen dies 2012 realisieren, bei den Männern sind es 24
Prozent. Der Schuldenabbau liegt eher den Männern (25 Prozent) als
den Frauen (20 Prozent) am Herzen. Überraschender Gleichstand der
Geschlechter: sowohl 16 Prozent der Frauen wie der Männer wollen die
Ausgaben besser im Griff haben.

Damit liegen die Österreicher bei den Geldvorsätzen im
internationalen Trend. In 13 von 17 untersuchten Ländern - neben
Österreich auch Australien, Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland,
Indien, Italien, Polen, Rumänien, Spanien, Großbritannien und den USA
- werden die gleichen Prioritäten gesetzt. In den Niederlanden, der
Slowakei und Türkei steht hingegen der genaue Blick auf die Ausgaben
an erster Stelle, in Tschechien ist die Reduktion des eigenen
Schuldenberges der Geldvorsatz Nummer 1.

Interessant ist, dass mit 25 Prozent genau ein Viertel der
Österreicher keinerlei Geldvorsätze für 2012 hegt und 23 Prozent
gleich generell sagen: "Neujahrsvorsätze? Nein, danke".
Noch weniger Motivation zeigen hier unsere Nachbarn in Deutschland,
wo jeweils 29 Prozent der Befragten meinten, dass sie weder generelle
noch spezielle Geldvorsätze für 2012 hätten. Auch in den Niederlanden
(34 Prozent gar keine Vorsätze, 25 Prozent keine Geldvorsätze) und in
Großbritannien (49 Prozent gar keine Vorsätze, elf Prozent keine
Geldvorsätze) scheint die Lust auf Neujahrsvorsätze eher verhalten zu
sein.

Besonders fleißig ist man hinsichtlich finanzieller Vorsätze
hingegen in Rumänien (91 Prozent), der Türkei (89 Prozent) und Indien
(86 Prozent).

Grafik: Nationenvergleich - Finanzielle Vorsätze weltweit, Art der
finanziellen Vorsätze

Kalendereinträge, die reich machen

Was hat es nun mit den Vorsätzen auf sich - warum lassen sich
manche besser als andere realisieren - und warum sind manche bereits
nach wenigen Tagen schon wieder "Schnee von gestern"? Vielfach liegt
ein Scheitern schon in der Formulierung der Vorsätze begründet. Sind
die Vorhaben zu groß oder zu unpräzise formuliert, wird es wohl
nichts mit der Zielerreichung und die Motivation wird schon bald
nach dem Jahreswechsel massiv darunter leiden.

Dass es aber in Sachen cleveres Sparen mit einfachen Hilfsmitteln
auch anders geht, haben Wissenschaftler der Universitäten Yale und
Harvard sowie des Dartmouth College in einem Experiment im Vorjahr
bewiesen: In ihrem Versuch ließen sie einer Gruppe von Probanden SMS
und Briefe mit einer generellen Erinnerung zum Sparen und einer
zweiten Gruppe SMS und Briefe mit der Erinnerung an die ganz
persönlichen Sparziele zukommen - eine dritte Kontrollgruppe erhielt
keinerlei Reminder.

Die Auswertung zeigte, dass die Gruppe mit der generellen
Erinnerung um 3 Prozent, jene mit einem konkreten Sparziel um 6
Prozent mehr auf die Seite legte als die Gruppe ohne zusätzliche
Aufforderung.

Einfache Tipps für 2012 lauten daher:

- Sparkonten zweckwidmen - wird etwa für Tickets für ein Konzert der
Rolling Stones gespart, kann der Name "Abrocken mit Mick & Co."
motivieren, keine Einzahlung auszulassen.

- Automatische Abschöpfungsaufträge einrichten - mit Hilfe dieser
Einstellungen kann dem "Vergessen" ein Schnippchen geschlagen werden.

- Jeder Euro zählt - auch scheinbar kleine Beträge jedes Monat auf
das Sparkonto eingezahlt (und sei es das Wechselgeld aus Jacken- und
Hosentaschen), summieren sich im Jahresverlauf.

Über die ING International Study (IIS)

ING International Study (IIS) ist eine Online-Umfrage im Auftrag von
ING Bank, Niederlande. In insgesamt 17 Ländern rund um den Globus
wurden jeweils 1.000 Konsumenten ab 18 Jahren, repräsentativ für die
jeweilige Bevölkerung, in einer Onlinebefragung befragt.
Die IIS wurde von der international tätigen Marktforschungsagentur
TNS koordiniert und im Zeitraum Mitte/Ende November 2011
durchgeführt.

Quellenhinweis Studie der Universitäten Yale und Harvard sowie des
Dartmouth College: Getting to the Top of Mind: How Reminders increase
Saving. http://karlan.yale.edu/p/Top-of-Mind-April2010.pdf

Über die ING-DiBa Austria

Die ING-DiBa Direktbank Austria ist mit 440.000 Direktbankkunden
(Stand: 12/2010) die klare Nummer 1 in Österreich. Mit ihrer
Produktstrategie setzt sie auf ein konzentriertes Portfolio an
einfachen Produkten aus den Bereichen Sparen, Kredit und Fonds. Mit
125 Mitarbeitern am Standort Wien Galaxy Tower ist die Direktbank
rund um die Uhr über Internet, Telefon oder Post erreichbar. Der
Verzicht auf ein teures Filialnetz bringt enorme
betriebswirtschaftliche Vorteile, die an die Kunden in Form günstiger
Konditionen weitergegeben werden. Immer wieder ist die ING-DiBa
Austria unter den Anbietern der Top-Konditionen zu finden.

Die ING-DiBa Austria ist die österreichische Niederlassung der
ING-DiBa AG Deutschland. Für österreichische wie auch deutsche Kunden
gilt die gesetzliche Einlagensicherung der Entschädigungseinrichtung
deutscher Banken GmbH (EdB). Darüber hinaus ist die ING-DiBa AG dem
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.
angeschlossen, mit derzeit 1,35 Milliarden Euro pro Kunde.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: Mag,
Andrea Hansal,
MSc.
Public Relations
ING-DiBa Direktbank Austria
Galaxy Tower,
Praterstraße 31,
1020 Wien
Telefon: 01/68000 - DW 50148
E-Mail: andrea.hansal@ing-diba.at
www.ing-diba.at

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