OTS0065   28. Dez. 2011, 12:21

Heinisch-Hosek: Öffentliche Betriebe haben doppelt so viele Frauen in Aufsichtsräten wie die Privatwirtschaft

Auf gutem Weg - aber noch lange nicht am Ziel angekommen


"21,5 Prozent aller Aufsichtsräte und 15 Prozent
aller Vorstände in Betrieben der öffentlichen Wirtschaft sind Frauen.
Das ist deutlich besser als in den Jahren davor, in denen es 16,1
bzw. 11,6 Prozent waren - aber noch immer weit entfernt von 40
Prozent", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion
auf den heute veröffentlichten Rechnungshofbericht über die
durchschnittlichen Einkommen bei Unternehmen und Einrichtungen im
Bereich der öffentlichen Wirtschaft des Bundes.

Dennoch erfreulich aber, so die Ministerin weiter, sei, dass Betriebe
in öffentlicher Hand deutlich öfter von Frauen gelenkt würden als in
der Privatwirtschaft, wo der Frauenanteil in den Aufsichtsräten
gerade einmal 10 Prozent betrage. "Mehr als doppelt so viele Frauen
in Aufsichtsräten wie in der Privatwirtschaft - das ist erfreulich
und zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind. Aber wir sind noch
lange nicht am Ziel angekommen. Wir müssen unsere Anstrengungen noch
ausbauen, um der Privatwirtschaft weiterhin mit gutem Beispiel
voranzugehen", so Heinisch-Hosek.

Deswegen habe sich die Bundesregierung im heurigen Frühjahr eine
Selbstverpflichtung auferlegt, mit der bis 2018 der Anteil von Frauen
in Führungspositionen auf 35 Prozent steigen soll. Denn ohne eine
Verpflichtung komme man zu langsam voran.

Weniger positiv sei, dass die Einkommen der weiblichen
Vorstandsmitglieder und Geschäftsführerinnen bei nur rund 64 Prozent
jener ihrer männlichen Kollegen lagen. "Hier haben wir noch massiven
Nachholbedarf - das Bild ist ähnlich schlecht wie im vorhergehenden
Berichtszeitraum", so die Ministerin zum Schluss.

Rückfragehinweis:

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OTS0065 2011-12-28 12:21 281221 Dez 11 NBU0001 0274



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Rückfragehinweis: Mag. Andrea Brunner
Pressereferentin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: 01 531 15-2323
andrea.brunner@bka.gv.at

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