- 28.12.2011, 04:32:31
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ÖSTERREICH: Kokain-Affäre um zwei Promi-Söhne
Sohn von Musical-Star und von TV-Produzenten angezeigt - sie kauften Drogen bei Kokain-Bande
Wien (OTS) - Fünf Jahre nach dem Koks-Skandal um Rainhard Fendrich
zittert Wiens Society-Szene erneut, berichtet die Tageszeitung
ÖSTERREICH in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Wie erst jetzt bekannt wurde,
sprengte die Polizei bereits am 10. November einen Drogen-Ring. Auch
mehrere Promi-Söhne tappten in die Falle.
Nach fünfmonatiger Ermittlung wurde der mutmaßlichen Drogendealer
Imed A., Codename "Michele" verhaftet. Und zwar auf seiner letzten
"Tour", bei der auch seine letzten Kunden festgenommen wurden -
darunter Promi-Kinder.
Bei der Verhaftung hatte "Michele" 29 Gramm Koks und 2.200 Euro
bei sich. Auch seine Lieferanten sind in Haft. Und in deren
Unterkünften wurden die Ermittler wieder fündig: In der Wohnung von
"Connect" stellten die Ermittler rund 16.000 Euro in bar, eine Rolex
Uhr (Wert 18.000 Euro) und mehr als 200 Gramm Kokain sicher. In einer
weiteren Wohnung fanden sie 610 Gramm Kokain. Insgesamt belief sich
der Wert der Drogen auf 102.000 Euro. Verteilt wurde die "Ware" in
City-Lokalen, Rotlicht-Bars und auf der Straße.
Wie ÖSTERREICH-Recherchen ergaben, handelt es sich bei den sofort
festgenommenen Promi-Abnehmern um den Sohn eines Musicalstars sowie
um dem Sprössling eines Film-Produzenten (Namen der Redaktion
bekannt). Bemerkenswert: Der Filius des Musicalstars gab im Verhör
zu, in nur wenigen Monaten 100 Gramm Kokain erhalten zu haben - bei
einem Verkaufspreis von 120 Euro pro Gramm.
Das Zittern in der Schickeria geht weiter: Mindestens 100
Abnehmer (auch aus der Society) stehen auf der Liste des Dealers.
Laut Polizei wurden erst wenige vorgeladen. Mancher Kokser wird noch
"singen". Die bisherigen Abnehmer wurden auf freiem Fuß angezeigt,
für alle gilt die Unschuldsvermutung.
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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