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OTS0019   26. Dez. 2011, 12:54

Papst beklagt absurde Anschläge auf Kirchen in Nigeria

Benedikt XVI. ruft zum Gebet auf, "dass die Hände der Gewalttäter innehalten, die Tod säen, und dass auf der Welt Gerechtigkeit und Frieden herrschen"


Vatikanstadt, 26.12.11 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat seine tiefe
Trauer über die "absurden Anschläge" auf christliche Kirchen zu
Weihnachten in Nigeria geäußert. Bei seinem Mittagsgebet am Montag
bekundete er den Christen des Landes und allen Betroffenen seine
Anteilnahme. "Mögen die Hände der Gewalttäter, die Tod säen,
innehalten, und mögen auf der Welt Gerechtigkeit und Frieden
herrschen", sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen auf dem
Petersplatz. "Gewalt führe unweigerlich zu Schmerz, Zerstörung und
Tod; nur Respekt, Versöhnung und Liebe können zum Frieden führen",
sagte Benedikt XVI., der an alle gesellschaftlichen Kräfte des
westafrikanischen Landes appellierte, sich für Sicherheit und Ruhe
einzusetzen.

Auch heute könnte die Treue zum Christentum Opfer bis hin zum Tod
verlangen, sagte der Papst zu Fest des ersten christlichen
Blutzeugen Stephanus. Auch heute seien "viele Christen in
verschiedenen Teilen der Welt Verfolgungen bis hin zum Martyrium
ausgesetzt". Nach der Generation der Apostel hätten die Märtyrer den
obersten Platz in der christlichen Gemeinschaft erhalten, hob er
hervor. Ihr Glaubensmut sei Vorbild für viele Menschen auf der Suche
nach Wahrheit und Bekehrung zu Gott.

Auf Deutsch sagte der Papst in einem Grußwort zum Fest des Heiligen
Stephanus: "Einen Tag nach Weihnachten lässt der erste Märtyrer der
Kirche uns an all jene denken, die auch in unseren Tagen wegen ihres
Zeugnisses für den menschgewordenen Gottessohn Verfolgung erleiden.
Bitten wir darum, dass wir alle, so wie der heilige Stephanus, in
der Liebe und im Glauben standhaft bleiben."

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) pwu/

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