• 23.12.2011, 12:40:41
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Leitl: Tripple A Rating kein Polster zum Ausruhen - weitere Reformen notwendig

Förderungen der Exportwirtschaft durch Wirtschaftsministerium und WKÖ war richtiger Weg

Wien (OTS/PWK942) - "Die jetzt von der US-Ratingagentur Moody's
erneut an Österreich vergebene Bestnote ,AAA', bestätigt den bisher
eingeschlagenen Weg Österreichs seit der großen Wirtschaftskrise
2008/09. Außerdem zeigt dieses Zeugnis aber auch, dass die
Wirtschaftsfördermaßnahmen - konkret im Export -, die von uns
gemeinsam mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner veranlasst
und umgesetzt wurden und werden, die richtigen sind", betont
Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Zwei Faktoren, die in der positiven Bewertung von Moody's
extra hervorgehoben wurden, freuen Leitl besonders: Die aktuelle
wirtschaftliche Stabilität und der positive Ausblick für Österreich
werden vor allem den gut ausgebildeten Arbeitskräften und dem
wettbewerbsfähigen Exportsektor zugeschrieben. "Genau diese beiden
Faktoren - unser hervorragendes duales Ausbildungssystem sowie unsere
40.000 Exportunternehmen - sind seit Jahren der Garant für den
wirtschaftlichen Erfolg Österreichs wie auch für unseren Wohlstand",
so Leitl. "Auch wenn dieses Ergebnis für uns nicht überraschend ist,
so tut es trotzdem gut, es einmal von außen zu hören." Von Moody's
positiv hervorgehoben wird auch die stark diversifizierte
österreichische Wirtschaft sowie die niedrige strukturelle
Arbeitslosigkeit. Nun gehe es daran, den Unternehmen die notwendige
betriebliche Liquidität auch 2012 zu sichern. Leitl: "Mit der
Aufstockung der ERP-Mittel auf Initiative von Wirtschaftsminister
Mitterlehner wird den Betrieben der Rücken gestärkt."

Ungeachtet der positiven Bewertung durch die Ratingagentur fordert
Leitl die heimische Politik auf, in den kommenden, wirtschaftlich
schwieriger werdenden Jahren - auch trotz bevorstehender
Nationalratswahlen im Jahr 2013 - den Weg zu den dringend nötigen
Reformen einzuschlagen. "Die wichtigsten Reformschritte sind in
erster Linie ausgabenseitig zu suchen. Der Ruf nach neuen ist in
diesem Zusammenhang eindeutig zu wenig. Reformen brauchen Mut und den
sind wir der Zukunft der nachkommenden Generationen schuldig", so
Leitl abschließend. (BS)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich,
   Stabsabteilung Presse 
   Mag. Rupert Haberson
   T:(+43) 0590 900-4362, 
   F:(+43) 0590 900-263
   E: [email protected]
   http://wko.at/Presse

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