OTS0166   22. Dez. 2011, 13:57

GSK Partnerschaften im Jahr 2011

Plädoyer von Andrew Witty für mehr Zusammenarbeit


Enge Zusammenarbeit mit der Industrie, auf
akademischer Ebene, mit Regierungen und nicht-staatlichen
Organisationen und im Bereich Gesundheitspflege im Allgemeinen sind
wesentliche Bestandteile der strategischen Prioritäten von
GlaxoSmithKline.

Im Jahr 2011 hat GSK zusätzlich zu den bestehenden langjährigen
Partnerschaften neue "Ver-träge" abgeschlossen und alte erneuert: mit
NGO's, der Anti-Doping Agentur WADA, den Olympischen Spielen, der
PATH Malaria Impfstoff Initiative, führenden Universitäten, Red
Ribbon, der WHO, McLaren und vielen mehr.

Andrew Witty, CEO von GlaxoSmithKline, hat in seinem Vortrag an
der Harvard Medical School ein Plädoyer für mehr partnerschaftliche
Zusammenarbeit gehalten: " Das Potenzial, das wir durch
Partnerschaften erreichen können, ist riesig. Nehmen Sie Malaria als
Beispiel. Seit über 20 Jahren arbeiten wir in enger Zusammenarbeit
mit PATH's Malaria Vaccine Initiative an der Erforschung eines
Malaria Impfstoffs. Jetzt ist der Impfstoff Kandidat in Phase III und
wir werden alles daran setzen, um den weltweiten Zugang sicher zu
stellen. Die ärmsten Kinder der Welt brauchen diesen Impfstoff; es
soll nicht am Preis scheitern. Wir haben den Impfstoff gemeinsam
entwickelt, wir müssen auch gemeinsam dafür sorgen, dass er dort
verfügbar ist, wo er am dringendsten benötigt wird. Wir brauchen mehr
solche Partnerschaften und eine neue und größere Bereitschaft,
zusammen zu arbeiten. GSK steht dazu, wir wollen das und wir werden
uns nicht vor schwierigen Themen und schweren Entscheidungen
drücken."

Weltweite Partnerschaften in 2011

GSK führt laut Access to Medicines-Index im Zugang zu Medizin. Zur
weiteren Unterstützung wurde im März eine neue Vereinbarung mit drei
NGOs (AMREF in Ost- und Südafrika, CARE in der Region Asien/Pazifik
und Save the Children in Westafrika) getroffen. GSK hat sich
ver-pflichtet, 20 % des in diesen Ländern erwirtschafteten Gewinns in
Gesundheitsprojekte zu reinvestieren, mindestens jedoch GBP 10.000,-.
Dadurch soll die Infrastruktur im Gesundheitssektor in Least
Developed Countries (LDCs) verbessert werden.

Mit dem Beitritt zu WIPO Re:Search im Oktober will GSK die
Entwicklung von innovativen Behandlungsmethoden für vernachlässigte
tropische Erkrankungen (NTD, neglected tropical di-seases)
beschleunigen. Um die Erforschung & Entwicklung von neuen
Medikamenten, Impfstoffen & Diagnosemethoden gegen die von der WHO
gelisteten 17 NTDs voranzutreiben, wird GSK Patente - insbesondere
Daten über Malaria - in der öffentlichen Datenbank bereitstellen.
Millionen von Menschen sind weltweit von chronischen Entzündungen
betroffen. Zur Entwick-lung von innovativen und verbesserten
Behandlungsmethoden haben sich die Universität von Manchester und die
beiden Pharmaunternehmen GSK und Astra Zeneca zusammen geschlos-sen.
Im Rahmen dieser einzigartigen Kooperation soll ein weltweit
führendes Zentrum für Entzündungserkrankungen (Collaborative Centre
for Inflammation Research) aufgebaut werden. Das Projekt startet mit
einer Investition von je 5 Mio. GBP für eine Periode von drei Jahren.

Bei der im August geschlossenen Vereinbarung mit Enigma
Diagnostics handelt es sich um eine finanzielle Kooperation. Das
Enigma(R) ML System kann innerhalb von 60 Minuten ohne spezielle
Anwenderkenntnisse Daten aus Rohmaterialien liefern. Durch diese neue
Diagnose-methode können Patienten rascher und effektiver behandelt
werden.

Partnerschaften im Sportbereich in 2011

Für am Rennsport Interessierte ist die spektakulärste
Zusammenarbeit höchstwahrscheinlich die mit McLaren, deren
fortlaufender Erfolg - ebenso wie bei GSK - von innovativen
Neuerungen abhängt. Die Kooperation mit dem Vodafone McLaren Mercedes
Formula 1 wurde im September mit Fokus auf Innovation und High-Tech
Forschung begonnen und vorerst auf fünf Jahre festgelegt. McLaren
wird sein Wissen bezüglich Technologien, Ingenieurwissenschaften und
Analytik an GSK weitergeben.

Den Sport betrifft auch die im Juli getroffene Vereinbarung mit
WADA, der World Anti-Doping Agency. GSK wird vertrauliche
Informationen über Arzneimittel in frühen Entwicklungsphasen an WADA
weitergeben. Dadurch erhält WADA frühzeitig Informationen über
Medikamente, die möglicherweise eine verstärkende Wirkung auf die
Leistungsfähigkeit haben und hat somit ei-nen zeitlichen Vorsprung
gegenüber jenen, die Medikamente missbräuchlich verwenden.
In enger Zusammenarbeit damit steht die im September beschlossene
Unterstützung von GSK bei den Olympischen und Paraolympischen Spielen
2012 in London. GSK wird während der gesamten Spiele ein
Anti-Doping-Labor zur Verfügung stellen und rund um die Uhr Tausende
von Proben analysieren.

Der Erfolg von langjährigen Partnerschaften

Die Kooperation mit den größten Auswirkungen ist mit Sicherheit
jene, über die Mitte Oktober berichtet wurde: der Erfolg der
Kooperation mit PATH Malaria Vaccine Initiative (MVI), führen-den
afrikanischen Forschungszentren und der Bill & Melinda Gates
Foundation. Der Malaria-Impfstoff RTS,S ist bereits in Phase III. Die
WHO hat angekündigt, dass sie bei erfolgreichem Abschluss der Studien
eine Empfehlung für eine beschleunigte Zulassung geben wird, so dass
der Impfstoff Anfang 2015 an afrikanische Kinder verimpft werden
kann. Ein Meilenstein im Kampf gegen Malaria.

Ebenfalls vor vielen Jahren, im Jahr 1998, hat sich GSK gemeinsam
mit der WHO zum Ziel ge-setzt, Elephantiasis (LF) auszurotten. Um das
zu erreichen, erweitert GSK seine damalige Spendenzusage und stellt
jährlich weitere 400 Mio. Albendazol Tabletten zur Verfügung - nicht
nur für Afrika, sondern für alle Länder weltweit, die von Darmwürmern
(STH, soil-transmitted helminths) betroffen sind. Die Gesamtanzahl an
gespendeten Albendazol Tabletten beträgt so-mit rund eine Billion pro
Jahr.

Basierend auf einer mehr als zwei Jahrzehnte dauernden
Zusammenarbeit mit international füh-renden Organisationen, die den
globalen Zugang zu Impfstoffen fördern, wird GSK das Pink Ribbon Red
Ribbon Programm mit $ 50.000,- unterstützen. Die Vereinbarung
beinhaltet au-ßerdem eine Spende von Cervarix (Impfung gegen
Gebärmutterhalskrebs) über 1 Mio. $ in den nächsten fünf Jahren.
Dadurch können mehr als 10.000 Mädchen und Frauen geimpft werden.
Gemeinsames Ziel ist es, neue Modelle zu entwickeln, um Patienten und
Gesundheitsanbieter in Entwicklungsländern effektiv über
Krebsvorsorge aufzuklären.

GlaxoSmithKline engagiert sich als eines der weltweit führenden
forschenden Arzneimittel- und Gesundheitsunternehmen für die
Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres
und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Foto von Andrew Witty, CEO von GSK und Ron Dennis, Executive Chairman
von McLaren unter http://www.ots.at/redirect/gsk1

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0166 2011-12-22 13:57 221357 Dez 11 GSK0001 0959



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Tel. 01/970 75/501,
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