• 21.12.2011, 16:04:10
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RFJ ist Sammelbecken für Rechtsextreme!

FP-Landtagskandidat ruft zum Selbstmord gegen Rechts via Facebook auf!

St. Pölten (OTS) - Ein Mitglied des Ring Freiheitlicher Jugend
(RFJ) im Bezirk Melk ist auf Facebook in unzähligen rechtsextremen
Netzwerken aktiv und fordert nun den Vorsitzenden der SJ
Niederösterreich zum Selbstmord gegen Rechts auf! Harte Kritik übt
der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas
Beer, am Melker RFJ: "Der RFJ betont immer wieder, mit
Rechtsextremismus nichts zu tun zu haben. Die Realität ist jedoch
eine ganz andere! Bei genauerer Durchsicht der 'FreundInnen' des RFJ
Bezirks Melk auf Facebook wird schnell klar, dass es sich bei vielen
dieser freiheitlicher SympathisantInnen um AnhängerInnen
rechtsextremer Netzwerke handelt."

Aktuelles Beispiel ist Marcel T., ein Mitglied des Melker RFJ,
welcher bei seinen "Gefällt mir"-Einträgen auf Facebook unter anderem
die Bands Sturm18 (18 ist der Zahlencode für Adolf Hitler),
Nordfront, Kommando F und Schlachthaus der Öffentlichkeit
präsentiert. Liedtexte wie "Multikulturell - Darf niemals sein.
Verrat der Heimat sehn wir nicht ein. Wir haben keine andere Wahl.
Unser Herz schlägt National. Multikulturell - Darf niemals sein."
bezeugen deren politischen Einstellung. Marcel T., auf Facebook in
T-Shirts des RFJ Melk zu sehen, ist auch Ausschussmitglied der
Freiheitlichen Wirtschaftstreibenden (RFW). "Diese ewigen
Lippenbekenntnisse von RFJ-Bezirksvorsitzenden Paireder sind nichts
weiter als heiße Luft. Der RFJ hat nachweislich mit Rechtsextremismus
zu tun!", zeigt sich Andreas Beer bestätigt durch die Aktivitäten
rund um Marcel T. und zweifelt an der Glaubwürdigkeit Paireders. Auch
Pinnwandeinträge wie: "Das ist gegen Ausländer! Und soll zeigen das
es nicht mehr so weiter gehen Darf In Österreich Ich will auch
Deutschland Helfen darum auch NPD!" zeigen eindeutig, wie weit rechts
Marcel T. steht. "Damit beweist Paireder eindeutig, wie wenig seinen
Aussagen zu trauen ist. Umso rechter man denkt, desto willkommener
ist man beim RFJ!", stellt Beer fest.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit und wohl beste Beleg dafür, mit
welcher Ideologie sich die RFJ-Aktivisten identifizieren, ist ein
Posting zu einer Statusmeldung des Landesvorsitzenden der SJ
Niederösterreich zum "Wurstsemmel Vorfall" mit Strache, worin Marcel
T. schreibt: "Wie wärs mit Selbstmord gegen Rechts".* Bereits vor
einigen Wochen fand sich ebenfalls ein Posting auf seinem Profil, in
dem er die Buchstabierung von NAZI mit den Worten "natürlich,
anständig, zuverlässig, intelligent" übersetzt.* "Die blaue Jugend
ist ein brauner Sumpf von Rechtsextremen. Offenbar steht Paireder zu
diesen Statements und Neonazi-Anspielungen seiner Kollegen, sonst
wären diese längst ausgeschlossen worden!", sieht Beer ein
gravierendes Glaubwürdigkeitsproblem auf Seite der jungen
Strache-Anbeter. Auch die FPÖ nimmt Beer in die Pflicht: "Zu allem
Überfluss kandidierte Marcel T. auch auf der FP-Liste für den
Landtag. (Quelle:
http://www.leiben.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=219390179&de
tailonr=219390179) Mir wird schlecht bei der Vorstellung, dass solche
Menschen künftig in öffentlichen Ämtern sitzen. Ich fordere die
FPÖ-Bezirksführung umgehend dazu auf, Konsequenzen zu ziehen!"

*Medienservice: Für die angeführten Meldungen auf Facebook gibt es
Screenshots als Beweismaterial, die auf Wunsch gerne übermittelt
werden.

Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend NÖ, SJ Niederösterreich, Landessekretär Jakob Winter, 0664 / 914 96 34.

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