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OTS0210   21. Dez. 2011, 15:09

Hoffnung schenken: Gemeinsam für die Streuner in der Ukraine!

Verband pro-tier und WEEAC unterstützen Hilfsprojekt


Vielerorts werden sie weiterhin vergiftet,
erschlagen, erschossen oder mit Pfeilen betäubt und dann bei
lebendigem Leib in Gruben zugeschüttet - Streunerhunde in der
Ukraine!

Die Zentralregierung in Kiew hat die Kommunen angewiesen, das
Töten einzustellen. Das Umdenken geschieht leider sehr, sehr langsam.
Alexander Willer, Vizepräsident des Dachverbands pro-tier, und Otmar
Scheffknecht, Vorsitzender der Tierschutzgruppe WEEAC, haben daher
beschlossen, die Bemühungen von "Krone"-Tierschützerin Maggie
Entenfellner in der Ukraine aktiv zu unterstützen.

Alexander Willer: "Der Lokalaugenschein von Frau Entenfellner
brachte großes Tierelend zutage, gibt aber auch Grund zur Hoffnung.
Im "Tierasyl SOS" in Kiew leistet Tamara Tarnawska hervorragende
Pionierarbeit für hunderte Hunde und Katzen. Sie braucht dringend
unsere Unterstützung. Aber nicht nur Medikamente, Operationszeug oder
Tiernahrung sind gefragt, bei vielen Politikern muss die
Bewusstseinsbildung für Tierschutz gestärkt werden."

Otmar Scheffknecht: "Ich habe die Fotos und Filmberichte von Kiew
gesehen und war tief betroffen über das dortige Tierleid. Ein
Schulterschluss ist Gebot der Stunde. Schließlich blickt die
Weltöffentlichkeit gerade jetzt - vor der Euro 2012 - in die Ukraine,
jetzt können die Weichen für Tierschutzverbesserungen gestellt
werden."

Maggie Entenfellner fasst zusammen: "Nicht nur Kastrationsprojekte
müssen ins Leben gerufen und Tierheime den westlichen Standards
Schritt für Schritt angeglichen werden, es gilt vor allem eines:
Hoffnung schenken! Und die Hoffnung wird zur Realität, wenn
Tierschutzorganisationen gemeinsam an einem Strang ziehen."

Als erste gemeinsame Aktion wird der Dachverband pro-tier
gemeinsam mit WEEAC und Frau Entenfellner die ukrainischen Politiker
großflächig anschreiben und Alternativen zum Töten anbieten. Es muss
klar sein, dass das brutale Vorgehen gegen die Streuner inakzeptabel
ist und durch tierschutzgerechte Methoden abgelöst werden muss.

Videobericht:
www.krone.at/haustiere

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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