- 21.12.2011, 12:36:38
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Mittel und Wege zur Hochschulentwicklung: Deutliches Budgetplus und verbesserte Rahmenbedingungen für Österreichs Unis und FHs
Töchterle präsentiert gemeinsam mit Hochschulpartnern Eckpunkte zum Österreichischen Hochschulplan - 750 Millionen Euro zusätzliche Mittel, 240 Millionen Euro Offensivmittel gesichert

Wien (OTS) - "Mittel und Wege zur Hochschulentwicklung" - unter
diesem Motto hat Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle heute in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Rektor Dr.
Heinrich Schmidinger, Präsident der Universitätenkonferenz (uniko),
Geschäftsführer Dr. Helmut Holzinger, Präsident der
Fachhochschulkonferenz (FHK) und Dr. Helmut Fuchs, Sprecher der
Senatsvorsitzenden über das deutliche Budgetplus sowie die
vorliegenden Eckpunkte zum Hochschulplan informiert. "Trotz
wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen gelingt es uns,
beträchtlich mehr Mittel für die Hochschulen bereit zu stellen", so
Töchterle. 750 Millionen Euro gibt es an zusätzlichen Mitteln, 240
Millionen Euro Offensivmittel sind gesichert. Weiters werden mit der
Umsetzung des Österreichischen Hochschulplans - in den vergangenen
Monaten wurde gemeinsam mit den Hochschulpartnern intensiv daran
gearbeitet - verbesserte Rahmenbedingungen für den Hochschulraum
geschaffen. Auf Basis der vorliegenden Eckpunkte erfolgt der
Abstimmungsprozess mit dem Koalitionspartner.
"Mit der vorliegenden Fassung zum Hochschulplan geht ein seit Jahren
von der uniko eingemahntes Projekt in die Zielgerade. Die
Voraussetzung, um das Papier mit Leben zu erfüllen, ist die
entsprechende finanzielle Grundfinanzierung der Universitäten in der
kommenden Leistungsvereinbarungsperiode", betonte der Präsident der
Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Heinrich Schmidinger.
Die Fachhochschul-Konferenz unterstützt grundsätzlich Minister
Karlheinz Töchterle in der Erarbeitung eines gesamthaften
österreichischen Hochschulplanes. Präsident Helmut Holzinger zeigt
sich erfreut über den Ausbau des Fachhochschulsektors. Damit können
die Fachhochschulen der großen Nachfrage seitens Studierender und der
Wirtschaft gerecht werden. Ebenso muss der Hochschulplan ein
deutliches Signal in Richtung Basisfinanzierung für die
anwendungsbezogene Forschung an Fachhochschulen aussenden.
Der Sprecher der Senatsvorsitzenden Helmut Fuchs begrüßt die Pläne
des Ministeriums, die Koordination des Österreichischen
Hochschulraums unter der Leitung einer Hochschulkonferenz
vorzunehmen, die aus Vertretern der Senate und der Rektoren der
Österreichischen Universitäten und Fachhochschulen besteht, und sagt
die Mitwirkung der Senate zu. Als das wichtigste Ziel des
Hochschulplans bezeichnet Fuchs die Beseitigung der eklatanten
Unterfinanzierung der Universitäten und die Qualitätssicherung durch
eine kapazitätsorientierte Finanzierung. "Die Finanzierungsfrage muss
für alle Bereiche des Hochschulsektors gelöst werden. Jeder
Studienplatz, den die Universitäten zur Verfügung stellen sollen,
muss nach internationalen Maßstäben ausfinanziert sein. Wer auch in
Zukunft auf die Stärken des österreichischen Universitätssystems
setzen will, auch im Sinne eines breiten Zugangs, muss heute die
Finanzierungsfrage in Angriff nehmen."
Wege zur Hochschulentwicklung
Die übergeordnete Zielsetzung des Hochschulplans liegt darin, den
österreichischen Hochschulraum weiterzuentwickeln, die internationale
Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und höchste Qualität in Lehre und
Forschung unter Beachtung der gegebenen Rahmenbedingungen und einer
effizienten Erbringung von Leistungen nach internationalen Standards
sicherzustellen.
Die Arbeit am Hochschulplan erfolgt(e) in vier Teilprojekten: (1)
Koordinationsmaßnahmen, (2) Bauleitplan, (3)
Forschungsinfrastruktur/Internationales, (4) Kapazitätsorientierte
Universitäts-finanzierung (Studienplatzfinanzierung)
Mittel zur Hochschulentwicklung
Hochschulen brauchen zur Erfüllung ihrer Aufgaben Planungs- und
Finanzierungssicherheit. Die vergangenen Wochen waren geprägt von
intensiven Verhandlungen zwischen Wissenschafts- und
Finanzministerium, die unter sich verschlechternden wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen stattgefunden haben. Die Finanzministerin legt aber
ein klares Bekenntnis zu wichtigen Zukunftsinvestitionen ab und
Wissenschaftsminister Töchterle konnte daher erreichen:
- Das Globalbudget der Universitäten wird um 300 Millionen Euro
aufgestockt (im Zeitraum 2013 - 2015 sind das jährlich 100 Millionen
Euro).
- Über den Hochschulplan-Strukturfonds fließen zur Umsetzung der
Maßnahmen aus dem Hochschulplan 450 Millionen Euro (im Zeitraum 2013
- 2015).
Zusätzlich zu diesen 750 Millionen Euro kommen den Hochschulen die
schon in Loipersdorf beschlossenen Offensivmittel in Höhe von 240
Millionen Euro (jährlich 80 Millionen Euro) zugute.
Der Ausbau des Fachhochschul-Bereichs soll umgesetzt werden. Damit
werden wirtschaftsrelevante Berufsfelder und die Ausbildung
hochqualifizierter Fachkräfte gestärkt und weitere tertiäre
Ausbildungsplätze geschaffen. Dies entspricht auch den Empfehlungen
der Experten, die im August ihren Bericht vorgelegt haben.
Die Wiederaufnahme des quantitativen Ausbaus umfasst:
- Ab kommendem Wintersemester werden jährlich rund 500 neue
Studienplätze finanziert.
- Somit stehen im Vollausbau rund 4.000 zusätzliche Studienplätze zur
Verfügung.
- Dafür werden allein in den ersten drei Jahren der Ausbaustufen mehr
als 40 Millionen Euro aufgewendet.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto: [email protected] www.bmwf.gv.at Österreichische Universitätenkonferenz Floragasse 7/7, 1040 Wien Manfred Kadi, Referent für Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 mailto: [email protected] www.uniko.ac.at Österreichische Fachhochschul-Konferenz Generalsekretär FHK: Mag. Kurt Koleznik Tel.: +43 664 424 4294 mailto:[email protected] www.fhk.ac.at Konferenz der Senatsvorsitzenden der Österreichischen Universitäten Sprecher: O. Univ.-Prof. Dr. Helmut Fuchs p.A. Büro des Senats der Universität Wien Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien Tel.: +43-1-4277-12921, M +43-664-60277-34641 mailto: [email protected]
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