• 21.12.2011, 09:44:52
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Städtebund: Antikorruptions-Lernprogramm für Beamte entwickelt

Sensibilisierung und Prävention stärken Ethik-Gedanken

Wien (OTS) - "Bestechlichkeit gefährdet unser soziales System.
Korruption ist unvereinbar mit einer transparenten Verwaltung sowie
Kunden- und Bürgerorientierung", erklärt Thomas Weninger,
Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes anlässlich der
Einführung des Antikorruptions-Lernprogrammes "Eine Frage der Ethik".
Die aktuelle Diskussion um Korruptionsfälle sowie die strengeren
gesetzlichen Regelungen haben den Städtebund dazu veranlasst, einen
Verhaltenskodex für den PC zu entwickeln. "MitarbeiterInnen in
Städten und Gemeinden sollen so sensibilisiert werden. Die
E-Learning-CD hilft im Zweifelsfall richtig zu reagieren", sagt
Weninger.

Interaktive Übungen sowie praxisnahe Beispiele zu Themen wie
Geschenke, Sponsoring, Nebenbeschäftigung, Befangenheit und
Verschwiegenheit zeigen wie die gelernten Wohlverhaltensregeln im
Arbeitsalltag angewendet werden können.

Projektträger sind die Stadt Wien, der Österreichische Städtebund und
die Städtebund-Landesgruppen Kärnten und Steiermark. Zur Anwendung
kommt das umfangreiche Antikorruptionspaket bereits in den Städten
Graz, Wien und Villach wobei andere Städte und Gemeinde großes
Interesse gezeigt haben sich an dem Projekt zu beteiligen. "Wir
freuen uns über die positive Resonanz und hoffen somit das Vertrauen
der BürgerInnen in die öffentliche Verwaltung weiter zu stärken",
resümiert Weninger.

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Silvia Stefan-Gromen 
   Mediensprecherin Österreichischer Städtebund
   Telefon: 01 4000- 89983
   E-Mail: [email protected]
   www.staedtebund.gv.at

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