- 20.12.2011, 11:31:14
- /
- OTS0104 OTW0104
IVS Wien begrüßt Initiative der Stadt Wien zur Umsetzung der UN-Konvention - BILD

Wien (OTS) - Im Auftrag von Stadträtin Mag. Sonja Wehsely
beschäftigt sich ab Jänner 2012 eine Arbeitsgruppe im Dachverband
Wiener Sozialeinrichtungen mit der Weiterentwicklung von Leistungen
für Menschen mit Behinderung im Lichte der UN-Konvention. Die im Mai
2011 gegründete "Interessensvertretung sozialer
Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung (IVS Wien)
freut sich über diese positive Entwicklung und sieht darin einen
wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderung.
Ab Jänner 2012 wird die Arbeitsgruppe im Dachverband der Wiener
Sozialeinrichtungen unter wesentlicher Beteiligung von betroffenen
Menschen ihre Arbeit aufnehmen. Erklärtes Ziel ist es, die Leistungen
für Menschen mit Behinderung in Wien im Licht der UN-Konvention
weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht deshalb die Frage, wie sich in
den kommenden Jahren die Angebotsstrukturen in Wien verändern müssen,
um der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung
tatsächlich gerecht zu werden.
IVS Wien: Mehr Lebensqualität für Menschen mit Behinderung
Die IVS Wien wurde im Mai 2011 gegründet, mit dem Ziel, aktiv die
zukünftige Entwicklung der politischen und gesetzlichen Parameter in
Österreich mitzubestimmen und die UN-Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderung umzusetzen. Schon nach wenigen Monaten kann
sie sich über einen Meilenstein freuen, den nun Fr. Mag. Wehsely mit
der Gründung der Arbeitsgruppe setzt. Robert Mittermair,
Vorstandssprecher IVS Wien: "Wir begrüßen diesen Schritt sehr - die
Arbeitsgruppe wird sicherlich einen großen Beitrag leisten, um
verbesserte Rahmenbedingungen für Unterstützungsleistungen von
Menschen mit Behinderung zu erzielen."
Damit wird auch eine wichtige Forderung der IVS Wien erfüllt, die
diese Initiative aus folgenden Gründen unterstützt:
- Betroffene, also Menschen mit Behinderung, nehmen erstmals
gleichberechtigt am Arbeitskreis im Dachverband der Wiener
Sozialeinrichtungen teil: Ihnen sitzen Vertreterinnen des Fonds
Soziales Wien und VertreterInnen von Dienstleistungsunternehmen
gegenüber. Es geht darum, einen gemeinsamen, inklusiven
Diskussionsprozess zu entwickeln, der der Forderung der
SelbstvertreterInnen - "Nichts über uns ohne uns!" gerecht wird.
- Der Arbeitsgruppe werden keine thematischen Beschränkungen
auferlegt. Alle TeilnehmerInnen sind sich grundsätzlich darüber
einig, dass es keine Tabus geben soll und die Bedürfnisse und
Forderungen der beteiligten Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt
stehen werden.
- Die Einrichtung dieser Arbeitsgruppe im Auftrag der zuständigen
Stadträtin ist ein Signal dafür, dass drei Jahre nach Ratifizierung
der Konvention durch die Republik Österreich auf Seiten der
Verantwortlichen im Politik und Verwaltung erstmals Handlungsbedarf
konstatiert wird. Damit tritt Wien gegenüber anderen Bundesländern in
eine Vorreiterrolle.
Qualitative Weiterentwicklung der Leistungen für Menschen mit
Behinderung
Die Arbeitsgruppe wird sich vor allem mit der qualitativen
Weiterentwicklung der Leistungen für Menschen mit Behinderung und
notwendigen Strukturänderungen beschäftigen. Wolfgang Waldmüller,
Vorstand IVS Wien: "Mit diesen Zielsetzungen hat der Arbeitskreis
tatsächlich die Chance, das Angebot der Wiener Behindertenhilfe im
Sinne der Konvention maßgeblich weiterzuentwickeln. Die
UN-Konvention fordert Rechte für Menschen mit Behinderung dort ein,
wo die Leistungen erbracht werden. Die zentralen
Unterstützungsleistungen für Arbeit, Wohnen und Freizeit werden in
Österreich auf Landesebene erbracht. Die IVS Wien setzt sich deshalb
vehement für die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von
Menschen mit Behinderung in Wien ein."
Auch angesichts einiger bedrohlicher aktueller Entwicklungen
scheint dies besonders angebracht, so Marion Ondricek, Vorstand IVS
Wien: "Menschen mit Behinderung müssen auch in Wien immer häufiger in
dafür ungeeigneten Pflegeeinrichtungen für alte Menschen
untergebracht werden, weil im Bereich der Behindertenhilfe zu wenige
Betreuungsplätze finanziert werden."
Nähere Informationen zur IVS Wien finden Sie unter www.ivs-wien.at.
IVS Wien - Daten und Fakten
Die im Mai 2011 gegründete "Interessensvertretung sozialer
Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung (IVS Wien)
gestaltet und entwickelt verbesserte Rahmenbedingungen für die
Betreuung von Menschen mit Behinderung. Die IVS formiert sich aus 16
Wiener Sozialeinrichtungen, wobei es insgesamt 28 Organisationen
gibt. Das Ziel des Vereins ist, aktiv die zukünftige Entwicklung der
politischen und gesetzlichen Parameter in Österreich mitzubestimmen
und die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung
umzusetzen. Die IVS leistet einen wichtigen Beitrag, damit Betroffene
als BürgerInnen an der Gesellschaft teilhaben können und schafft
somit mehr Lebensqualität. Der Verein zeichnet sich durch gebündeltes
Fachwissen, hohen Qualitätsanspruch, politische Unabhängigkeit und
Offenheit aus.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
IVS Wien Robert Mittermair, Vorstandssprecher Tel.: +43 1 890 45 37, Mobil: +43-664 60 141 410 E-Mail: [email protected] comm:unications - Agentur für PR, Events & Marketing Sabine Pöhacker und Isabella Schiefer, BA (Hons) Tel.: +43 1 315 14 11-0, E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






