- 20.12.2011, 11:14:48
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Hundstorfer: Opferfürsorge nun in Bundesvollzug
Verwaltungsvereinfachung bringt raschere Verfahren und Kosteneinsparungen
Wien (OTS/BMASK) - "Die Opferfürsorge ist ab 1. April 2012 in
Bundesvollzug", teilte Sozialminister Rudolf Hundstorfer Dienstag
nach dem Ministerrat mit. Die erstinstanzliche Zuständigkeit im
Bereich der Opferfürsorge wird vom Landeshauptmann zum
Bundessozialamt übertragen. "Dies bedeutet eine weitere
Verwaltungsvereinfachung", unterstrich der Minister. ****
Die Reform der Opferfürsorge ist mit der
Landeshauptleutekonferenz abgeklärt. Den Betroffenen stehe nun das
umfassende Beratungs- und Betreuungsangebot des Bundessozialamtes zur
Verfügung. Durch die neun Landesstellen des Bundessozial-amtes ist
auch die Bürgernähe vor Ort gegeben, unterstrich Hundstorfer.
Durch diese Verwaltungsreform komme es zu Kosteneinsparungen und
Synergien können besser genutzt werden, da andere Bereiche der
Sozialfürsorge bereits beim Bundessozialamt liegen. "Die neun
Rentenkommissionen bei den Ämtern der Landesregierungen werden durch
eine Rentenkommission beim Bundessozialamt ersetzt. Die Vertretung
durch die Opferverbände werde beibehalten. "Die Verfahrensdauer durch
die Übertragung der Zuständigkeit auf das Bundessozialamt wird
spürbar verkürzt", so der Sozialminister abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer, Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at
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