- 19.12.2011, 12:09:10
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WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu SPÖ: KÖSt-Anhebung und Abschaffung der Gruppenbesteuerung wären wirtschaftspolitischer "Wahnwitz"!
Eine höhere KÖSt wäre ein Betriebs-Absiedelungs-Turbo, ein Ende des Gewinnfreibetrags eine KMU-Vernichtungsaktion. Die Gruppenbesteuerung sichere Betriebsstandort und Arbeitsplätze.
Wien (OTS) - Als "wirtschaftspolitischen Wahnwitz" bezeichnet
WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann die heute in den
Medien kolportierten Steuerideen der SPÖ. "Wenn man der heimischen
Wirtschaft unbedingt massiv schaden und hundertausende Arbeitsplätze
vernichten möchte, dann zeigt die SPÖ, wie es geht. Die Abschaffung
der Gruppenbesteuerung und die Anhebung der KÖSt wären
wirtschaftspolitisches "Harakiri mit Anlauf" für den Standort
Österreich", so Amann.
Die Gruppenbesteuerung sei für die produzierende Wirtschaft enorm
wichtig, sichere den heimischen Betriebsstandort und damit
Arbeitsplätze. Sie sei auch kein "Steuergeschenk" an die Wirtschaft,
spätere Gewinne seien nämlich in Österreich zu versteuern. Eine
Anhebung der KÖSt wäre nichts anderes als ein
Betriebs-Absiedelungs-Turbo. "Mit der Anhebung der KÖSt würde die SPÖ
die Betriebe regelrecht dazu zwingen, ihren Standort ins benachbarte
Ausland zu verlagern", warnt Amann. "Zudem war bei der Absenkung des
KÖSt-Satzes von 34 auf 25 Prozent klar und eindeutig ersichtlich,
dass neue Betriebe sich angesiedelt haben und die Steuereinnahmen um
über eine Milliarde Euro gestiegen sind", so Amann weiter. Angesicht
der drohenden Rezession sei die Forderung nach einer Anhebung doppelt
kontraproduktiv. "Statt die KÖSt anzuheben brauchen wir die
Abschaffung der Mindest-KÖSt. Über die Hälfte der Betriebe erzielt
ohnehin keine Gewinne", so Amann.
Mit der Forderung nach Streichung des Gewinnfreibetrages beweise die
SPÖ endgültig, dass ihr die kleineren Unternehmer völlig egal seien.
"Die SPÖ will die Kleinunternehmer in diesem Lande weiter mit allen
Mitteln finanziell ausquetschen. Sollte es tatsächlich zur Abstimmung
über diese KMU-Vernichtungs-Ideen kommen, werden wir uns das
Stimmverhalten von Nationalratsabgeordnetem und SWV-Chef Matznetter
sehr genau ansehen. Die gestartete Kampagne des
SPÖ-Wirtschaftsverbandes zur sozialen Absicherung von Unternehmern
ist angesichts solcher SPÖ-Ideen allerdings heute schon als
substanzloser PR-Gag entlarvt", so Amann.
Rückfragehinweis:
RfW - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
[email protected] http://www.rfw.at
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