- 19.12.2011, 08:07:54
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Bildungs- und Wissenschaftsbudgets: Ausgabenkürzen ist kein Sparen!
Nur Bildung und Wissenschaft auch jetzt zu fördern, heißt Sparen für die Zukunft
Wien (OTS) - Budgetkürzungen bei wissenschaftlichen
Spitzeninstituten wie der "Österreichischen Akademie der
Wissenschaften" sind wohl ein Mittel, um Geld momentan nicht
auszugeben - doch wird damit Geld (für unsere Zukunft) gespart?
Die momentane Situation der europäischen Volkswirtschaften
offenbart beim näheren Hinsehen die berühmte Quadratur des Kreises.
Zusammen gefasst heißt das:
Werden die Ausgaben nicht maßgeblich gekürzt, dann verschlechtert
sich das internationale Rating. Verschlechtert sich das Rating,
werden die Zinsen auf Staatsschulden teurer. Werden die Zinsen
teurer, erhöhen sich die Staats-Ausgaben. Erhöhen sich die Ausgaben,
verschlechtert sich wieder das Rating... und so weiter.
Aber wie spart "man" (= der Staat = also wir!) richtig? Ist das
reine Kürzen von Ausgaben bereits Sparen? Oder ist "Sparen" im
volkswirtschaftlichen Sinne nicht eher ein nach bestimmten
Gesichtspunkten überlegtes Verteilen des erwirtschafteten
Volkseinkommens, nämlich um dieses auch in Zukunft zu erhöhen? Haben
bestimmte Ausgaben im Heute nicht sogar zukünftig einnahmen-fördernde
Wirkung?
Unter diesem Aspekt sieht die Sache dann anders aus. Die Politik
hat daher in den Budgetüberlegungen die zu tätigenden Ausgaben
sorgfältig abzuwägen - und nicht nur auf mögliche
Wählerstimmen-Maximierung zu achten.
Nicht angstbetontes Bremsen ist das Gebot der Stunde, sondern
Ausgaben in jenen Bereichen strukturiert zu forcieren, die zukünftige
Einnahmen sichern. Bildung und Wissenschaft, gepaart mit einer
Gesetzgebung, die neben der direkten Sicherung von Arbeitsplätzen
auch offenes und kreatives Unternehmertum fördert. Nur so können für
unser Land neue (Geschäfts-)Felder erforscht und zu
arbeitsplatzsichernden sowie gewinnbringenden Unternehmen umgesetzt
werden.
Der Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens regt daher an:
- Ausbau der Universitäten - Forcierung von akademischen Spitzeninstituten - Ausbau und Erweiterung der Ausstattung von Schulgebäuden und Unterrichtsmittel - Förderung von Forschung in neuen Technologien, wie z.B. erneuerbarer Energieformen
Rückfragehinweis:
Landesverband Katholischer Elternvereine Wiens
Hr. Mag. Christian Hafner; Tel.: +43 0664 89 03 953;
Email: [email protected]; Homepage: www.hvkev.at/wien
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