- 18.12.2011, 04:00:31
- /
- OTS0001 OTW0001
ÖSTERREICH: Strache will Konzerne höher besteuern
FP-Chef: Gruppenbesteuerung nach drei Jahren auslaufen lassen - Steuer von 30% auf Luxusgüter - Dafür Arbeitnehmer entlasten
Wien (OTS) - FPÖ-Chef Heinz Christan Strache sendet Signale in
Richtung SPÖ: In ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) fordert er eine Reform
der Gruppenbesteuerung. Völlig streichen will Strache die
Steuervorteile für Auslandskonzerne zwar nicht, aber: "Ich bin für
eine Reform der Gruppenbesteuerung. Es ist nicht einzusehen, dass
Konzerne wie Raiffeisen daheim Gewinne in Millionenhöhe machen, aber
Verluste der Auslandstöchter abschreiben. Man sollte diese
Möglichkeit nicht abschaffen, aber auf drei Jahre begrenzen. Dann
sollte auch dort der Turnaround geschafft sein."
Zudem fordert Strache die Wiedereinführung der Luxussteuer: "Bei
Kreisky waren es statt 20 % Mehrwertsteuer 30 %. Aber nur auf
Luxusgüter. Bei den Autos vielleicht auf Porsches, Jaguars oder
Ferraris. Oder auf sehr teure Uhren."
Der FPÖ-Chef glaubt aber nicht, dass durch die Staatsschulden
durch neue Steuern abgetragen werden kann, er will bei den Ausgaben
ansetzen. Entlasten will Strache zudem "die Arbeitnehmer, die Bauern
und den Mittelstand: Der Eingangssteuersatz von 37 % muss auf 25 %
gesenkt werden".
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL






