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OTS0013   17. Dez. 2011, 09:28

LH Dörfler: Weiterer Meilenstein in Richtung Euregio "Senza Confini" - Kooperationsvertrag wird am kommenden Montag verlängert

Regionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Veneto arbeiten auch in Zukunft in Bereichen wie Soziales, Verkehr, Tourismus, etc. grenzüberschreitend zusammen


Als wichtigen Tag für die Zusammenarbeit
der Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Kärnten bezeichnet
Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler den kommenden Montag. Die
italienischen Regionspräsidenten Luca Zaia (Veneto) und Renzo Tondo
(Friaul-Julisch Venetien) werden dann erstmals in der Kärntner
Landesregierung anlässlich eines Arbeitsgesprächs zusammentreffen.
"Der kommende Montag ist nicht nur ein bedeutsamer Tag für Kärnten,
sondern auch für die Nachbarschaftspolitik mit den beiden
oberitalienischen Regionen. Wir werden durch die Verlängerung unseres
trilateralen Kooperationsvertrages, für den wir bereits die
Zustimmung des Ministerrates in Rom bekommen haben, die Weichen für
die weitere grenzüberschreitende Zusammenarbeit stellen. Es ist auch
ein weiterer Schritt in Richtung Euregio Senza Confini", fasst der
Landeshauptmann zusammen.

Im Rahmen des Kooperationsvertrages wird eine Verlängerung der
Zusammenarbeit u.a. in den Bereichen Verkehrs- und
Kommunikationsinfrastruktur, Landwirtschaft, Tourismus, Zivilschutz,
Kultur sowie Sozial- und Gesundheitswesen vereinbart. "Die
trilaterale Kooperationsvereinbarung zwischen Kärnten, Friaul-Julisch
Venetien und dem Veneto, die 2007 ins Leben gerufen wurde, wird nun
von Renzo Tondo, Luca Zaia und mir fortgesetzt. Wir sind uns der
großen Bedeutung dieses grenzüberschreitenden Miteinanders bewusst
und werden auch zukünftig gemeinsam unsere Stärken bei
Gemeinschaftsprojekten nutzen", kündigt Dörfler an. Wie ausgezeichnet
die Zusammenarbeit der drei Regionen funktioniere, habe der
gemeinsame Erfolg hinsichtlich der Baltisch-Adriatischen Achse in
Brüssel gezeigt. "Kärnten hat gemeinsam mit den beiden
oberitalienischen Regionen wichtige Informationspolitik in Brüssel
betrieben und Stimmung für die Baltisch-Adriatische Achse gemacht.
Dass die Europäische Union die Achse in das prioritäre Schienenetz
der EU aufgenommen hat, war unser gemeinsamer Erfolg", so der
Landeshauptmann.

Dörfler und die italienischen Regionspräsidenten Zaia und Tondo
zeichnet neben der fachlich guten Zusammenarbeit aber auch eine
Freundschaft aus. "Bei uns stimmt sowohl auf der fachlichen als auch
auf der persönlichen Ebene die Chemie. Die Zusammenarbeit
funktioniert bestens, was die trilaterale Kooperation auch weiterhin
mit Erfolg in Richtung Zukunft gehen lässt", erklärt Dörfler.

Im Anschluss an das Arbeitsgespräch am kommenden Montag geben
Landeshauptmann Dörfler, Präsident Tondo und Präsident Zaia im
Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung um 13.00 Uhr eine gemeinsame
Pressekonferenz bei der der Kooperationsvertrag zwischen den drei
zukünftigen Euregio-Ländern Friaul-Julisch Venetien, Veneto und
Kärnten unterzeichnet wird.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0013 2011-12-17 09:28 170928 Dez 11 NKL0001 0386



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