• 17.12.2011, 09:13:31
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FP-Matiasek: Nein zu 65% Erhöhung der Hundeabgabe

Der beste Freund des Menschen darf nicht zum Luxus werden!

Wien (OTS/fpd) - Mit Empörung über den drastischen Anstieg der
Hundeabgabe von 43,60 auf 72 Euro, was eine Steigerung von 65%
bedeutet, reagieren nicht nur die Hundebesitzer in Wien, so die
FPÖ-Tierschutzsprecherin, Stadträtin Veronika Matiasek. Auch die
Freiheitlichen lehnen diesen nächsten Schritt im rot-grünen Wiener
Paket der Grausamkeiten ab.

Wie immer, so Matiasek, sind die Leidtragenden Menschen mit kleinen
Einkommen und Pensionen. Dass es Ermäßigungen für sozial schwache
Hundebesitzer gebe, ist keine Hilfe für die wesentlich größere Zahl
von Menschen, die gerade um "das kleine Bisschen zu viel" verdienen
und in allen Bereichen die vollen Gebühren entrichten müssen.

Die Begründung, dass die Infrastruktur für Hunde so hohe Kosten
verursache, sollte zu einem Überdenken und Überprüfen derselben
führen, fordert Matiasek. "Wir haben sehr viele Kontakte zu
Hundehaltern, die zunehmend über die Haltung der Stadt Wien verärgert
sind. Unsere Kampagne kommt daher ausgesprochen
gut an", verweist Matiasek auf die jüngste Aktivität der FPÖ und die
Homepage www.einherzfuerhunde.at.

Wenn die Stadt die drastische Erhöhung von 65% unter anderem mit der
Aufstellung von 2800 Hundesackerl-Automaten begründet, dann herrsche
bei vielen Hundefreunden die Meinung, dass sie gerne bereit wären,
für das berühmte Sackerl selbst zu sorgen, dafür aber auf die
rot-grüne Mega-Abzocke verzichten wollten.

Die Stadt Wien kassiert auch für tote Hunde, ist Matiasek empört.
Stirbt ein Tier nach dem 31. März eines Kalenderjahres, so muss die
Abgabe in voller Länge bis Ende des Jahres entrichtet werden. Das
heißt, dass zusätzlich zur Trauer um das geliebte Tier nunmehr noch
erhöhte Kosten auf die Menschen zukämen. Hauptbetroffen wären wieder
einmal die Menschen mit kleinen Einkommen und Pensionen.

Es ist überhaupt keine Frage, dass die Hundehaltung in der Stadt
klaren Regeln unterliegen muss, aber als treuer Freund und Begleiter,
als einziger Ansprechpartner vieler Menschen darf die Hundehaltung
nicht zum unerschwinglichen Luxus werden, stellt Matiasek
abschließend fest. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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