• 16.12.2011, 13:57:09
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BMWF und ÖAW: Notwendige Reformschritte gemeinsam umsetzen

Konstruktive Gespräche zwischen Wissenschaftsministerium und Akademie zur begonnenen Reform

Wien (OTS) - Die notwendigen Reformschritte gemeinsam umsetzen -
das ist das zentrale Ziel von Wissenschaftsministerium und der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Gestern fand ein
weiteres Gespräch auf Basis der neuen Leistungsvereinbarung statt.
"Ein moderner Forschungsträger braucht entsprechende Reformschritte.
Die Stellung der ÖAW als größte außeruniversitäre Einrichtung für
Spitzenforschung soll damit gestärkt und auf international
wettbewerbsfähigem Niveau weiter ausgebaut werden", betonen
Ministerium und Akademie in einer gemeinsamen Aussendung. Das nächste
Gespräch findet kommenden Dienstag, den 20. Dezember, mit
Vertreter/innen des Ministeriums, des ÖAW-Präsidiums, des
Akademierates, des Betriebsrates, der Institutsdirektorenvertretung
sowie der Jungen Kurie statt.

Basierend auf dem 2011 beschlossenen ÖAW-Entwicklungsplan wurde
zwischen Ministerium und ÖAW Anfang November eine
Leistungsvereinbarung für die Jahre 2012-2014 unterzeichnet. Darin
legt die ÖAW sechs schwerpunktmäßig zu bearbeitende Forschungsgebiete
fest: europäische Identitäten sowie Wahrung und Interpretation des
kulturellen Erbes, demographischer Wandel, Migration und Integration
von Menschen in heterogenen innovativen Gesellschaften,
biomedizinische Grundlagenforschung, molekulare Pflanzenbiologie,
angewandte Mathematik inklusive Modellierung und Bioinformatik,
Quantenoptik und Quanteninformation. Mit der Leistungsvereinbarung
legt die Akademie erstmals ihre geplanten Leistungen für drei Jahre
gegenüber dem Bund fest und erhält im Gegenzug eine dreijährige
Finanzierungs- und Planungssicherheit.

Gleichzeitig wird mit der Leistungsvereinbarung die bereits 2009
begonnene Reform der ÖAW mit dem Ziel der inhaltlichen und
strukturellen Stärkung wesentlich vorangetrieben: Dies erfolgt durch
Modernisierung ihres Finanz-, Personal-, und Beteiligungsmanagements,
wie es für einen Forschungsträger in der Größe der ÖAW notwendig ist.
Die Schärfung des wissenschaftlichen Profils der ÖAW stellt ebenfalls
einen wichtigen Reformschritt dar. Daher wurde gemeinsam mit dem
Präsidium festgelegt, dass einzelne Forschungseinrichtungen der ÖAW,
wo dies aus wissenschaftlicher und forschungspolitischer Sicht
sinnvoll ist, an Universitäten übertragen werden sollen.

Grundlage der Übertragungen ist, dass beide Institutionen davon
profitieren müssen. Das ÖAW-Präsidium hat demensprechend die
Ausarbeitung eines Restrukturierungsplans unter Einbindung aller
Interessensgruppen der ÖAW sowie des BMWF bis Ende März 2012
angekündigt. Für die Frage der möglichen Übertragungen werden
Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen die betreffenden
Interessensgruppen vertreten sind (ÖAW, Universitäten, betroffene
Institute).

Rückfragehinweis:

Dr. Marianne Baumgart
   Österreichische Akademie der Wissenschaften/Öffentlichkeitsarbeit
   Austrian Academy of Sciences/Public Relations
   Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
   Tel.: +43 1 51581-1331
   mailto: [email protected]
   www.oeaw.ac.at/pr

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel.: +43 1 531 20-9014
mailto:[email protected]
www.bmwf.gv.at

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