• 16.12.2011, 12:56:02
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VP-Korosec: Rechnungshofbericht zu Procuratio-Fällen belegt mangelnde Planung der Stadtregierung

Fehlbelegung von Akutbetten kostet Wiener Steuerzahlern/innen jährlich über 21 Mio. Euro

Wien (OTS) - Sie sei entsetzt, "mit welcher Beharrlichkeit Wiens
rot-grüne Stadtregierung die Empfehlungen des Rechnungshofes zur
Verbesserung der Gesundheitsversorgung ignoriert", erklärt die
Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, im Zuge der
heutigen Debatte zu den Rechungshofberichten im Wiener Gemeinderat.

So verursachten etwa die sogenannten Procuratio-Fälle - also die
Belegung von Akutbetten in Spitälern mit Patienten, die auf einen
freien Pflegeplatz warten - im Jahr 2008 Mehrkosten von 21,5
Millionen Euro. Dass dies wahrlich keine Kleinigkeit sei, erkenne man
daran, dass diese Patienten in einem Jahr ca. 56.000 Belagstage in
den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes verursachen.

Korosec: "Nur zum Vergleich: das entspricht etwa der Gesamtzahl der
Belagstage, die das Krankenhaus Floridsdorf im Jahr 2008 hatte. Diese
Fehlbelegung ist nicht nur für die Patienten und ihre Angehörigen
belastend, sondern auch wirtschaftlich eine Katastrophe und belegt
für mich einmal mehr die völlige Hilflosigkeit, mit der die rot-grüne
Stadtregierung hier in Zeiten der Wirtschaftskrise unterwegs ist."

"Ich bin sehr froh, dass wir mit dem Rechnungshof ein gut
funktionierendes Kontrollorgan in Wien haben und möchte mich auch
ausdrücklich dafür bei Herrn Präsident Dr. Moser und seinem Team für
die profunde Arbeit sehr herzlich bedanken", so Korosec abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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