• 16.12.2011, 12:43:25
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Präsentation des neuen Bahnhofs Tullnerfeld

LR Wilfing: Schaffen Mehrwert für die gesamte Region

St. Pölten (OTS/NLK) - In Michelhausen (Bezirk Tulln) informierte
Landesrat Mag. Karl Wilfing heute, Freitag, 16. Dezember, im Rahmen
einer Pressekonferenz über den an der neuen Hochleistungsstrecke Wien
- Salzburg bzw. Wien - St. Pölten liegenden Bahnhof Tullnerfeld, an
dessen Realisierung derzeit gearbeitet wird und der im Dezember 2012
eröffnet werden soll. "Mit diesem Bahnhof entsteht ein Mehrwert für
die Region - es wird hier nicht nur ein Überhol-, sondern ein
Regionalbahnhof mit großer wirtschaftlicher Bedeutung geschaffen, der
eine immense Verbesserung für den öffentlichen Verkehr darstellt. Die
Pendlerinnen und Pendler werden künftig ideale Voraussetzungen und
beste Anbindungen in alle Richtungen finden", sagte Wilfing bei der
Präsentation des Projekts.

Der neue Bahnhof werde, so Wilfing weiter, einen zentralen Punkt
des öffentlichen Verkehrs bzw. einen idealen Verkehrsknotenpunkt
darstellen: Von diesem Regionalbahnhof aus werden Bahnreisende
künftig binnen 15 Minuten in Wien sein. Außerdem verknüpft der
Bahnhof die Neubaustrecke Wien - St. Pölten mit der bestehenden
Bahnlinie Tulln-Herzogenburg und ist durch die reaktivierte Tullner
Westschleife an die Franz-Josefs-Bahn angebunden, so soll dieser neue
Bahnhof als Drehscheibe für Pendlerinnen und Pendler aus der Region
und der Franz-Josefs-Bahn fungieren. In dieser Weise soll der neue
Bahnhof Tullnerfeld Basis für ein umfassendes Angebot im öffentlichen
Verkehr in der Region sein. Der Bahnhof wird - neben einem so
genannten Kiss&Ride-Parkplatz für Kurzparker - auch über einen
Park&Ride-Parkplatz mit rund 15.500 Quadratmetern Fläche verfügen,
der mit 604 Pkw-Stellplätzen und mehr als 100 Zwei-Rad-Stellplätzen
der größte derartige Parkplatz in Niederösterreich sein wird. Diese
Park&Ride-Anlage wird von den Gemeinden Michelhausen, Langenrohr und
Judenau-Baumgarten gemeinsam betrieben, die Gesamtkosten in der Höhe
von 1,9 Millionen Euro teilen die Gemeinden sich mit dem Land
Niederösterreich, das 50 Prozent der Kosten trägt. Zudem soll der
Bahnhof mit dem öffentlichen Busnetz verbunden werden, auch die
Wieselbus-Linie B, die zwischen Mistelbach und St. Pölten verkehrt,
wird eine Anbindung erfahren. Außerdem soll auch das Radwegenetz
angebunden werden, u. a. ist der entsprechende Ausbau des nahen
Kreisverkehrs geplant.

Die Bruttogeschoßfläche des neuen Bahnhofgebäudes soll rund 6.500
Quadratmeter betragen, die be- und überbaute Fläche rund 4.000
Quadratmeter. Im Erdgeschoß des Gebäudes sollen Geschäftsflächen
untergebracht sein, oberhalb des Erdgeschoßbereiches Büros. Auf der
südseitigen Fassade sollen Photovoltaikplatten angebracht werden,
auch die Einrichtung eines Car-Sharings vor Ort bzw. die Möglichkeit
zur Benutzung von Elektroautos ist angedacht. Der Gebäudekomplex wird
für den motorisierten Verkehr über den bestehenden Kreisverkehr an
die Bundesstraße 19 angeschlossen sein, Fahrradübergänge werden
entsprechend berücksichtigt.

Nähere Informationen: Büro LR Wilfing, Florian Liehr, Telefon
02742/9005-12324, e-mail [email protected], bzw. mvmteam,
Franz Müllner, Telefon 0699/11 35 11 77, www.mvmfm.at.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk

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