• 16.12.2011, 12:32:42
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FP-Frigo: Auch Impfungen werden von der Teuerungswelle in Wien erfasst

Auf Prävention wird offensichtlich nicht viel Wert gelegt

Wien (OTS/fpd) - Anstatt die Prävention von Erkrankungen zu
fördern,
wie z.B. durch die Polioimpfung, werden Impfungen laut heutiger
Gemeinderatssitzung in Wien wieder teurer. Gerade durch den
vermehrten Zustrom aus östlichen und südlichen Ländern ist die
Impfung aber besonders wichtig, sagt heute der
FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo.

Vorsorge wird immer noch kleingeschrieben. So wurde der Impfausschuss
des obersten Sanitätsrates mit Ende 2010 abgeschafft. Die Vorsorge
wurde durch Vorsorge-Neu deutlich zusammengekürzt. Ein besonderes
Desaster ist die Vorsorge im Bereich der Onkologie, denn das
derzeitige Dickdarm-Screening ist ein wahrer Flop und das
Mammakarzinom-Screening laut EU-Richtlinien eine Nivellierung nach
unten. Dabei gibt es positive Pilotversuche in den Bundesländern, wie
beispielsweise die Einberufung zur Abstrichuntersuchung, die aber in
Wien ignoriert wurden, kritisiert Frigo.

Ein extremes Beispiel ist die HPV-Impfung gegen Gebärmutterkrebs.
Diese wird in Niederösterreich und im Burgenland schon gefördert,
während hierzu in Wien mit fadenscheinigen Argumenten lapidar
abgewunken wird.

Abschließend fordert Frigo von den Verantwortlichen mehr Ehrlichkeit
in der Gesundheitspolitik und klare Zieldefinitionen ein, denn eine
kurzsichtige Spar- und Teuerungspolitik wird unser Gesundheitssystem
langfristig ruinieren. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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