- 16.12.2011, 12:18:08
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FP-Frank: FPÖ bringt Kontrollamtsersuchen betreffend Prüfung von Betriebskosten ein
Gebühren- und Betriebskostendschungel selbst für Ludwig undurchsichtig
Wien (OTS/fpd) - Nach intensiven Gesprächen mit Mietern und
Mietervertretern wurde nun von der FPÖ-Wien ein Kontrollamtsersuchen
betreffend Prüfung von Betriebskosten in diversen städtischen
Wohnhausanlagen eingebracht, berichtet die Wohnbausprecherin der
FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.
Nicht nur, dass aufgrund der Valorisierung - die FPÖ hat dies sowohl
in einer Sondersitzung als auch in einer Pressekonferenz und
Pressediensten öffentlich kundgemacht - die Betriebskosten in die
Höhe geschnellt sind, kommt es immer häufiger zur Verunsicherung der
Mieter, da niemand mehr in der Lage ist, die Abrechnung von Wiener
Wohnen zu überprüfen, so Frank weiter.
Positionen werden verrechnet, wo weder Leistungsbeschreibungen, noch
Aufträge, noch Bescheide vorliegen, anhand derer nachvollziehbar
wäre, ob die Kosten auch gerechtfertigt sind, kritisiert Frank und
bemängelt weiters, dass selbst der zuständige Stadtrat Ludwig bereits
ob der Durchsichtigkeit dieser Abrechnungen Bedenken hat. Immerhin
hat er eigens eine Informationsstelle eingerichtet, bei der man sich
nach dem Verrechnungsmodus der Betriebskosten erkundigen kann.
Nichtsdestotrotz war hier Wiener Wohnen in Bezug auf all die
Beschwerden bislang untätig. Durch enges Zusammenwirken mit den
Mietergruppen war es für sie, Frank, daher die logische Konsequenz
ein entsprechendes Ersuchen beim Kontrollamt einzubringen, um endlich
Klarheit in die Vorschreibungen zu bringen, damit die Mieter nicht
ungerechtfertigt zur Kasse gebeten werden. Es wird abzuwarten sein,
wie sich das Kontrollamt äußert und welche Konsequenzen dies für
Wiener Wohnen haben wird, wenn die Flutwelle möglicher Rückzahlungen
zum Tragen kommt, so Frank.
"Wir werden jedenfalls weiterhin ein offenes Ohr für die Mieter haben
und im Rahmen unserer politischen Möglichkeiten versuchen, endlich
Licht in den Gebühren- und Betriebskostendschungel zu bringen, so wie
dies auch schon bei den Sanierungsmaßnahmen zum Teil geglückt ist",
kündigt Frank abschließend an. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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